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Vergütungsregeln für freie Journalisten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Matthias Reinbold   
Montag, 1. Februar 2010
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und die Deutsche
Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di haben das heutige
Inkrafttreten der gemeinsamen Vergütungsregeln für freie Journalistinnen und
Journalisten an Tageszeitungen als wichtigen Schritt in die richtige Richtung
begrüßt. Erst am vergangenen Freitag war kurz vor Ablauf der Widerspruchsfrist vom
Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) eine Zustimmung zum
Verhandlungsergebnis mitgeteilt worden.

Mit den gemeinsamen Vergütungsregeln wurden verbindliche Grundlagen für die
angemessene Honorierung von Freien an Tageszeitungen geschaffen.
DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken sagte: "Die über sechsjährigen Verhandlungen
haben sich gelohnt. Die gemeinsamen Vergütungsregeln sind ein wichtiger Schritt zur
Sicherung der materiellen Basis freier Journalisten." Ver.di-Vize Frank Werneke
erklärte: "Die jetzt festgelegten Vergütungsregeln können für viele Freie an
Tageszeitungen Verbesserungen bei Honoraren und Verwertung eigener Artikel bringen.
Wir werden mit Kraft daran arbeiten, dass dieses Regelwerk nun auch praktisch
umgesetzt wird. Denn die Vergütungsregeln schaffen Mindeststandards, die notfalls
auch rechtlich durchsetzbar sind."

Beide Gewerkschaften rufen jetzt die freien Journalisten dazu auf, die vereinbarten
Honorare in jedem Fall geltend zu machen. Dumpinghonorare müssen der Vergangenheit
angehören. Durch die Vergütungsregeln wird keiner daran gehindert, bessere Honorare
und günstigere Vertragsbedingungen zu vereinbaren. Die Vergütungsregeln schaffen
Rechtssicherheit. Gerichte können von ihnen nicht zu Lasten der Urheber abweichen.
Die Honorarhöhen sind für Textbeiträge gestaffelt nach der Auflage der Zeitung und
unterteilt in journalistische Gattungen. Weitere Informationen finden Sie auf den
Webseiten von DJV (www.djv.de/freie) und dju
(http://dju.verdi.de/freie_journalisten).



 
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