"RIAS steht für Demokratie und Menschenrechte - vor 65 Jahren war der RIAS zum ersten Mal aus Berlin zu hören als eine ´Freie Stimme der freien Welt´. Die RIAS Berlin-Kommission ist in den 18 Jahren ihres Bestehens zu einem bedeutenden Faktor der deutsch-amerikanischen Beziehungen geworden. Sie fördert den Austausch von Journalisten zwischen den Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik und trägt damit in besonderem Maße zur deutsch-amerikanischen Verständigung bei."
Staatsminister Bernd Neumann gratulierte allen Preisträgern und betonte: "Ihre Arbeiten sind nicht nur guter Journalismus, sondern zugleich Zeitzeugnisse und in der eigenverantwortlichen Gestaltung Ausdruck unseres westlichen Lebensprinzips. Damit werben Sie auch für die Menschen- und Freiheitsrechte, die in allen Teilen der Welt erkämpft werden müssen."
Die RIAS Berlin-Kommission wurde am 20.05.1991 von US-Präsident George Bush Senior und Bundeskanzler Helmut Kohl initiiert. Durch die Vergabe des jährlichen Radio-, TV- und Neue-Medien-Preises sowie durch Produktionszuschüsse unterstützt die RIAS Berlin-Kommission Hörfunk- und Fernsehsendungen, die in besonderem Maße zur deutsch-amerikanischen Verständigung beitragen. Staatsminister Bernd Neumann und der amerikanische Botschafter Philip D. Murphy sind Ehrenvorsitzende der RIAS Berlin-Kommission.
Mit dem jeweils ersten Preis werden folgende Fernseh- und Hörfunkproduktionen ausgezeichnet: Den Fernsehpreis erhalten Claus Kleber und Angela Andersen für die ZDF-Fernsehdokumentation "Die Bombe". Der Radiopreis 2010 geht an Marion Fuchs vom Bayerischen Rundfunk für ihre Sendung "Wie die amerikanische Kleinstadt Wilmington der Wirtschaftskrise trotzt". Mit dem Neue-Medien-Preis wird die Deutsche Welle-Produktion "Eingemauert – Walled In" von Christoph Lanz und Max Hofmann ausgezeichnet.
Informationen, auch zu den weiteren Preisträgern, unter: www.riasberlin.de







