header image
Home
Benefiz-Aktion für Opfer der Loveparade E-Mail
Freitag, 3. September 2010
Paul Oakenfold, Armin van Buuren
und Paul van Dyk haben einen gemeinsamen Track „Remember Love“ produziert, um
den 21 Opfern und den Besuchern der 19. Loveparade zu gedenken. Der Erlös kommt
wohltätigen Zwecken zugute.
weiter …
 
Magere Erntebilanz E-Mail
Mittwoch, 25. August 2010
Der Deutsche Bauernverband zieht für 2010 eine magere Erntebilanz.
Wegen der anhaltenden Wetterextreme ist die Getreideernte noch nicht
einmal abgeschlossen und fällt mit 43,9 Millionen Tonnen deutlich
niedriger aus als die Vorjahresernte von 49,7 Millionen Tonnen. Das
entspricht einem Rückgang von 11,8 Prozent. Selbst der langjährige
Durch­schnitt lässt sich in diesem Jahr nicht erreichen. Relativ zum
Mittelwert der Jahre 2005 bis 2009 ist die Gesamternte um 4,5 Prozent
zurückgegangen. Die Wetterunbillen machten die Ernte zu einer Zitter- und
Verlustpartie, berichtete Dr. Klaus Kliem, Vorsitzender des
DBV-Fachausschusses für Getreide und Präsident des Thüringer
Bauernver­bandes, auf der Ernte-Pressekon­ferenz des Deutschen
Bauern­verbandes (DBV) am 25. August 2010 in Berlin. Nachdem das Getreide
im Juni und Juli durch die extreme Trockenheit bei hohen Temperaturen
schnell abreifte, kam die Ernte durch die ergiebigen Niederschläge im
August wochenlang zum Erliegen, was zu Auswuchs, d.h. dem vorzeitigen
Keimen des Getreides, führte. Neben Ertragsein­bußen ist die Ernte 2010
daher von Qualitätsverlusten geprägt, erklärte Kliem.

weiter …
 
Internationaler Medienpreis Frankfurt E-Mail
Montag, 23. August 2010

Für seinen Dokumentarfilm „Steffi Jones – Mein Leben" erhält der Autor und Regisseur Karl-Ernst Herrmann den Internationalen Medienpreis Frankfurt (IMF) 2010. Von einer Journalistenjury wurde der auf ARTE gesendete Beitrag zum besten Beitrag des Wettbewerbs gekürt: Er dokumentiert, nur mit Original-Tönen, den Aufstieg der Frankfurterin Steffi Jones aus dem sozialen Brennpunkt Bonames zur Fußballweltmeisterin und zur Chefin des Organisationskomitees der Frauenfußballweltmeisterschaft 2011 in Deutschland. Der erste Preis des alle zwei Jahre vom Frankfurter PresseClub organisierten Wettbewerbs ist mit 5.000 Euro dotiert.

Mit dem zweiten Preis (3.000 Euro) wird die Autorin Karin Ceballos Betancur für ihren Beitrag in der ZEIT „Ihr uns auch. Eine Verteidigung Frankfurts aus Anlass der Buchmesse 2008" ausgezeichnet. Jenseits touristischer Klischees beschreibt die Autorin die Besonderheiten der hessischen Metropole und die Eigenheiten ihrer Bewohner.

Mit einem online bei der Frankfurter Rundschau veröffentlichten Multimedia-Beitrag sind Michaela Böhm und Stephan Morgenstern Drittplatzierte (2.000 Euro) geworden. Unter dem Titel „Die Münchener" führen die beiden Journalisten in Wort und Bild durch die Münchener Straße im Frankfurter Bahnhofsviertel und zeigen die Möglichkeiten einer Weltreise auf einem halben Kilometer.

 

 
Internetreichweite nimmt noch zu E-Mail
Donnerstag, 12. August 2010
Im Frühjahr 2010 nutzten 49 Millionen Menschen ab 14 Jahren wenigstens gelegentlich das Internet, dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von 69,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind damit 5,5 Millionen Nutzer neu hinzugekommen. Die Steigerung ist sowohl auf den Zuwachs in älteren Bevölkerungsgruppen als auch auf die erstmalige Berücksichtigung der nicht-deutschen Bevölkerung in Deutschland zurückzuführen.
weiter …
 
Fest auf dem Allgäu-Flughafen E-Mail
Donnerstag, 12. August 2010
Eines steht bereits fest:  Für einige Besucher des großen Allgäu
Airport Festivals 2010 wird die Veranstaltung ein schnelles  Ende nehmen.
Denn wer beim großen Eröffnungsabend am 17. September einen der  acht
Hauptpreise ergattert, darf das Flughafenmotto „hin & weg“ wörtlich  nehmen und
fliegt sofort am nächsten Tag mit einer Begleitperson zu einem  Partymarathon
nach Mallorca. Auf alle Daheimgebliebenen wartet jedoch vom 17.  bis zum 19.
September auf dem Südgelände des Allgäu Airport in Memmingen ein  dreitägige
s Festival mit jeder Menge Unterhaltung, Spannung und Information rund  ums
Fliegen.
weiter …
 
Hotelverband mit Zuwachs E-Mail
Donnerstag, 5. August 2010
Die drittgrößte französische Economy-Hotelkette B&B Hotels
verstärkt mit ihren zurzeit 35 in deutschen Metropolen und an verkehrstechnisch
relevanten Standorten gelegenen Häusern den Hotelverband Deutschland (IHA). "Wir
haben uns als auf dem deutschen Markt noch junges Unternehmen zum Eintritt in den
Hotelverband Deutschland (IHA) entschlossen, um uns einzubringen und die
Rahmenbedingungen unserer Branche aktiv mit zu gestalten", erläutert Mark Thomson,
Geschäftsführer der B&B Hotels GmbH.

"Über diesen starken Zuwachs in der Solidargemeinschaft der Hotellerie und die damit
verbundene Stärkung der Schlagkraft des Hotelverbandes in Berlin und Brüssel freuen
wir uns sehr. Im Verbandsbeitritt der im expandierenden Economysegment
positionierten B&B Hotels sehen wir ein höchst willkommenes Signal für den
Hotelverband, über das gesamte Marktspektrum hinweg die Reihen der Hotellerie noch
fester zu schließen", erklärt Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbands
Deutschland (IHA).

Der Hotelverband Deutschland (IHA) ist der Branchenverband der Hotellerie in
Deutschland. Er zählt nun 1.177 Mitglieder aus Reihen der Privat-, Ketten- und
Kooperationshotellerie, die über rund 150.000 Hotelzimmer verfügen und damit einen
Anteil von 20 Prozent des deutschen Hotelmarktes repräsentieren. Die IHA vertritt
die Interessen der Hotellerie in Deutschland und Europa gegenüber Politik und
Öffentlichkeit und bietet zahlreiche hotelleriespezifische Dienstleistungen an.
 
Sportliche Umfrage E-Mail
Donnerstag, 5. August 2010

Urlaubszeit ist Badezeit. Viele Deutsche, Österreicher und Schweizer treiben ganzjährig aktiv Sport, um auch in Bikini und Badehose eine gute Figur zu machen. Dennoch herrscht weitgehend Unzufriedenheit mit dem eigenen Körpergewicht, obwohl der erhobene BMI dazu eigentlich gar keinen Anlass bietet.

Dies geht aus einer Umfrage hervor, die das auf Online-Erhebungen spezialisierte Marktforschungsinstitut Marketagent.com unter 2.012 Personen in Deutschland, Österreich und der Deutschschweiz durchgeführt hat.

 

In dieser Woche haben im letzten deutschen Bundesland die Sommerferien begonnen. Nun machen sich auch viele Bayern auf den Weg in den Urlaub um Sommer, Sonne, Meer und Strand zu genießen. Gerade im Badeurlaub kann kaum verheimlicht werden, wie es um die eigene körperliche Fitness bestellt ist. Konsequenterweise treiben deshalb fast sechs von zehn Befragten aus Deutschland, Österreich und der Deutschschweiz (59,6%) schon das ganze Jahr über mehrmals pro Monat oder häufiger Sport – ein Drittel (33,5%) tut dies sogar mehrmals pro Woche.

Vor allem für die Deutschen ist dabei das Halten oder Verbessern der eigenen Figur eines der wichtigsten Motive: 55,7% der Sportler in Deutschland geben dies als Grund für sportliche Aktivitäten an. Dies ist – nach der Begründung „um fit zu bleiben/zu werden" der hierzulande am zweithäufigsten genannte Grund.

Für Österreicher und Schweizer sind dagegen der Spaßfaktor, das allgemeine Wohlbefinden und rein gesundheitliche Überlegungen wichtigere Triebfedern, sich gezielt körperlich zu ertüchtigen.

 

Stellt sich die Frage, ob die angesprochenen Bemühungen auch zufriedenstellende Resultate liefern. Offensichtlich eher nicht. Fast sieben von zehn Befragten aus Deutschland, Österreich und der Deutschschweiz (69,7%) sind der Auffassung, abnehmen zu müssen, um das eigene „Traumgewicht" zu erreichen, bei den Frauen meinen dies über drei Viertel. Nur zwei von 100 weiblichen Befragten geben an, für ihr Traumgewicht ein paar Pfunde zulegen zu wollen. Am wenigsten zufrieden mit dem eigenen Gewicht sind die Deutschen, was mit dem bereits getroffenen Motivationsbefund für sportliche Aktivitäten (Verbessern der eigenen Figur) gut zusammen passt.

 

In der Befragung wurden auch harte Fakten abgefragt, aus welchen sich der individuelle Body-Mass-Index (BMI= Körpergewicht geteilt durch Körpergröße im Quadrat) berechnen lässt: Fast vier von zehn Befragten (39,8%) erreichen den medizinisch empfohlenen Wert zwischen 20 und 25. Dennoch meint über die Hälfte (52,3%) dieser Personen mit idealem BMI, abnehmen zu müssen – und zwar nicht unerheblich: Im Mittel 5 kg sollen runter. Dies ist ein weiterer Beleg für eine bekannte Problematik: Die Diskrepanz zwischen Schönheitsideal und dem, was Mediziner predigen.

 

Gefragt nach den Sportarten, die – sofern überhaupt körperliche Ertüchtigung stattfindet –

getrieben werden, landen länderübergreifend die „Klassiker" wie Radfahren, Schwimmen, Joggen und Wandern/Bergsteigen auf den Spitzenplätzen.

Dass insgesamt fast die Hälfte (47,4%) aller zumindest fallweise sportlich Aktiven Schwimmen geht, kann als clevere Wahl bezeichnet werden: Wird so doch auch im Urlaub in Bikini und Badehose direkt an Strand oder Pool die eigene Figur verschönert.

 

Studiensteckbrief

 

Methode: Computer Assisted Web Interviews (CAWI)

Methode: Computer Assisted Web Interviews (CAWI)

er Assisted Web Interviews (CAWI)

Instrument: Online-Interviews über die Marketagent.com reSEARCH Plattform

Respondenten: web-aktive Personen aus D, Ö, Deutsch-CH zwischen 14 und 65 Jahren

web-aktive Personen aus D, Ö, Deutsch-CH zwischen 14 und 65 Jahren

Sample-Größe: n = 2.012 Netto-Interviews, Random Selection nach Quoten

n = 2.012 Netto-Interviews, Random Selection nach Quoten

Grundgesamtheit: web-aktive Personen aus Ö, D, Deutsch-CH zwischen 14 und 65 Jahren

web-aktive Personen aus Ö, D, Deutsch-CH zwischen 14 und 65 Jahren

Umfang: 13 offene/geschlossene Fragen

13 offene/geschlossene Fragen

Studienleitung: Marketagent.com, Mag. Ingrid Fischer

Marketagent.com, Mag. Ingrid Fischer

 

 

 

Online-Interviews über die Marketagent.com reSEARCH Plattform

Respondenten: web-aktive Personen aus D, Ö, Deutsch-CH zwischen 14 und 65 Jahren

web-aktive Personen aus D, Ö, Deutsch-CH zwischen 14 und 65 Jahren

Sample-Größe: n = 2.012 Netto-Interviews, Random Selection nach Quoten

n = 2.012 Netto-Interviews, Random Selection nach Quoten

Grundgesamtheit: web-aktive Personen aus Ö, D, Deutsch-CH zwischen 14 und 65 Jahren

web-aktive Personen aus Ö, D, Deutsch-CH zwischen 14 und 65 Jahren

Umfang: 13 offene/geschlossene Fragen

13 offene/geschlossene Fragen

Studienleitung: Marketagent.com, Mag. Ingrid Fischer

Marketagent.com, Mag. Ingrid Fischer

 

 

 

 
Schwing- und Älplerfest in Frauenfeld E-Mail
Dienstag, 20. Juli 2010
Am Wochenende vom 20. bis 22. August 2010 findet in Frauenfeld das eidgenössische
Schwing- und Älplerfest statt. Die Organisatoren erwarten gegen 200'000 Personen in
der Frauenfelder Allmend. Die SBB sorgt dafür, dass die Festbesucher staufrei an-
und heimreisen können: Im nationalen Verkehr sind aus den verschiedenen Landesteilen
insgesamt 67 Extrazüge im Einsatz. Zahlreiche reguläre Verbindungen werden mit
zusätzlichen Wagen verstärkt. In der Sitzplatzkarte für die Thurgau-Arena
inbegriffen ist eine Hin- und Rückfahrt ab dem Wohnort nach Frauenfeld mit der Bahn.
Zwischen dem Bahnhof Frauenfeld und dem Festareal verkehren Shuttlebusse.

Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Frauenfeld, welches am Wochenende vom
20. bis 22. August 2010 stattfindet, ist für die SBB ein Grossereignis: Insgesamt
stehen 67 Extrazüge im Einsatz. Sie bringen die zahlreichen Besucherinnen und
Besucher aus allen Landesteilen staufrei ans Fest und wieder nach Hause. Für die
Anreise am Samstag verkehren 25 Extrazüge, welche bereits vor 7.30 Uhr in Frauenfeld
eintreffen, damit die Festbesucher aus allen Schwingerhochburgen der Schweiz den
Schwingereinmarsch in der Festarena verfolgen können. Besonders am Sonntagabend nach
Ende der Veranstaltung stellt die SBB ein umfassendes Angebot bereit: Ab 16.45 Uhr
fährt alle zehn Minuten ein Shuttlezug nach Zürich HB. Festbesucher steigen dort in
die Anschlusszüge um. Richtung Ostschwez und in den Raum Winterthur verkehren
ebenfalls zahlreiche Extrazüge. Im Bahnhof Frauenfeld stehen zudem zahlreiche
Kundenbetreuer der SBB im Einsatz.

In jedem Sitzplatz-Schwingerbillett für die Thurgau-Arena inbegriffen ist eine Hin-
und Rückfahrt ab dem Wohnort nach Frauenfeld. Der Transfer zum Festgelände erfolgt
mit Gratis-Shuttlebussen. In Spitzenzeiten ist mit Wartezeiten zu rechnen. Der Weg
vom Bahnhof zum Festgelände kann auch zu Fuss in rund 20 Minuten zurückgelegt werden
und ist gut signalisiert. Zudem raten die Organisatoren, mit dem öffentlichen
Verkehr anzureisen. Sämtliche Fahrpläne der Extrazüge sind im Online-Fahrplan unter
www.sbb.ch/fahrplan abrufbar. Der spezielle
Extrazugsfahrplan kann auch auf
www.sbb.ch/frauenfeld2010 heruntergeladen und
ausgedruckt werden. Fahrplaninformationen sind ebenfalls im offiziellen Festführer
des Schwingfests ersichtlich oder rund um die Uhr beim telefonischen Rail Service
0900 300 300. (CHF 1.19/Min aus dem Schweizer Festnetz) erhältlich.


 
BDS-Präsident bestätigt E-Mail
Montag, 19. Juli 2010
BDS-Präsident Günther Hieber ist auf dem Landesverbandstag des Bundes der
Selbständigen Baden-Württemberg e.V. (BDS) in Ludwigsburg an der Spitze des
Mittelstandsverbandes bestätigt worden. Die Delegierten der örtlichen Handels- und
Gewerbevereine wählten den Fachanwalt für Steuerrecht aus Fellbach im
Rems-Murr-Kreis einstimmig für weitere vier Jahre erneut zum Präsidenten von rund
18.000 Selbstständigen.



Große Einigkeit herrschte auf dem Verbandstag des Mittelstandsverbands auch bei der
Wahl der weiteren Vorstandsämter: So wurden auch die vier Vizepräsidenten und der
Landesschatzmeister einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Vizepräsidenten sind die
Friseurmeisterin Rita Keller aus Schwendi, Kfz-Meister Wolfgang Stern aus Leimen,
der Stuttgarter Rechtsanwalt Peter Bunzel sowie Norbert Raif aus Plochingen, der
eine internationale Unternehmensberatung für Sicherheitssysteme leitet. Als
Landesschatzmeister wurde der Mannheimer Steuerberater Wolfgang Bauer wiedergewählt.
"Das ist ein toller Erfolg unserer Vorstandsarbeit in den letzten Jahren", freut
sich der alte und neue Präsident über die guten Ergebnisse. Mit der deutlichen Wahl
der Vorstandsmannschaft im Rücken habe man ein klares Mandat, weiterhin deutliche
Impulse in der Mittelstandspolitik zu setzen.



Steuerrecht vereinfachen

Dazu will Hieber einen neuen Vorstoß zur Vereinfachung des Steuerrechts unternehmen:
"Das gesamte Steuersystem ist selbst für viele Experten so undurchsichtig und
kompliziert, dass diejenigen bevorteilt sind, die sich die besten Berater leisten
können. Nur ein einfaches und verständliches Steuer-system stößt langfristig wieder
auf Akzeptanz der Bürger und Steuerzahler. Es vermindert damit auch das Interesse an
legaler und illegaler Steuerflucht. Das wird das zentrale Thema der nächsten zehn
Jahre sein", so der Fach-anwalt für Steuerrecht. Dabei müsse gleichzeitig die
immense Staatsverschuldung endlich angegangen werden, "ohne dass diejenigen, die
kreativ sind und Verantwortung tragen, die Ausbildungsplätze und Arbeitsplätze
schaffen, so sehr belastet werden, dass ihnen die Last zu schwer wird und  sie sich
frustriert zurücklehnen oder das Land verlassen."



Erwin Teufel:  Soziale Marktwirtschaft ist Ergebnis ethischen Handelns

Am Vormittag hatte der BDS bei einem öffentlichen Mittelstandsforum für seine Themen
geworben. Der ehemalige Ministerpräsident Erwin Teufel sprach als Festredner zum
Thema "Ethik in der Wirtschaft". Dabei bezeichnete Teufel die Soziale
Marktwirtschaft als Ergebnis ethischen Handelns. Sie sei der dritte und beste Weg
zwischen Kapitalismus und Sozialismus. Sie verbinde Wettbewerb und sozialen
Ausgleich, Chancengerechtigkeit und einen Ordnungsrahmen.



Teufel zeigte sich skeptisch gegenüber einem heute oft vorliegenden Spezialwissen
ohne Werte und Orientierungswissen. "Wahrheit ist das Ganze", zitierte er Hegel. Er
wünsche sich geisteswissenschaftliche Lehrstühle an naturwissenschaftlichen
Hochschulen, die Orientierungswissen vermitteln.

Einen Gegensatz zwischen Ethik und Wirtschaft, zwischen gutem und erfolg-reichem
Handeln, gebe es mit der Sozialen Marktwirtschaft nicht. Gutes Wirtschaften sei ein
hoher ethischer Wert, da Armut vermieden und Sicher-heit geschaffen werde. Als
größte Errungenschaft unserer Kultur und Ge-schichte bezeichnete Teufel den
Rechtsstaat mit garantierter Menschenwürde, Menschenrechte, wie z.B. "Freiheit". Es
könne aber keine Freiheit ohne Verantwortung und klare Spielregeln geben.



Gebote ethischen Handelns in der Wirtschaft

Sein 17-Punkte-Katalog der Gebote ethischen Handelns in der Wirtschaft umfasste u.a.
die Eigenverantwortung, den Grundsatz "Pacta sunt servanda", den ehrbaren Kaufmann,
die Bereitschaft, das eigene Können weiterzugeben, das Verbot von Bestechung und
Betrug, Ausbeutung, langfristiges statt kurzfristigem Denken, Gerechtigkeit, den
Blick über den Kirchturm hinaus.

Gemeinsam mit BDS-Präsident Günther Hieber forderte er schließlich eine neue
Weltwirtschaftsordnung, da viele der heutigen Strukturen nicht mehr in die Zeit der
Globalisierung passen.



Best PracticePreis 2010 verliehen

Ein weiterer Höhepunkt des Verbandstages war die Verleihung des BDS-Practice Preises
2010 für die beste Aktion eines Gewerbevereins. Den ersten mit tausend Euro
dotierten Preis erhielt der Gewerbe- und Handelsverein Feuerbach für seine Aktion
Ortsbus Feuerbach. Der Verein betreibt gemein-sam mit dem BDS Weilimdorf und dem
Partner WöhrTours einen  Ortsbus, der Feuerbacher Wohngebiete bedient, die an den
ÖPNV nicht angeschlossen sind. Neben der Kaufkraftbindung hat der Ortsbus für viele
Bürger auch eine soziale Funktion. "Der Verein stärkt mit dem Konzept den
innerstädischen Einzelhandel, übernimmt soziale Verantwortung und antizipiert die
Demographische Entwicklung", begründete die Jury die Auswahl.



Der zweite Preis ging an den BDS Besigheim für seine Juxspiele. Seit inzwischen über
25 Jahren führen diese Selbstständige aus sechs Städten aus fünf Ländern zu
internationalen Begegnung in einer der Städte zu sportlichen Wettkämpfen mit
gesellschaftlichem Rahmenprogramm zusammen.



Mit dem dritten Preis ausgezeichnet wurde der Handels- und Gewerbeverein
Rosengarten, der für die Bürger in Rosengeraten eine Boulebahn gebaut hat. Der
Verein habe mit der Boulebahn für seine Mitbürgerinnen, Mitbürger und Mitglieder
etwas Bleibendes geschaffen und damit das Ansehen des Vereins und seiner Mitglieder
nachhaltig gestärkt.



Der geschäftsführende Landesvorstand:

Präsident:

Günther Hieber,  Fachanwalt für Steuerrecht, Fellbach

Vizepräsidenten:

Peter Bunzel, Rechtsanwalt, Stuttgart-Vaihingen

Rita Keller, Friseurmeisterin, Schwendi

Norbert Raif, Unternehmensberater, Plochingen

Wolfgang Stern, Kfz-Meister, Leimen

Landesschatzmeister: Wolfgang Bauer, Steuerberater, Mannheim



Hintergrund:

Der Bund der Selbständigen Baden-Württemberg e.V. ist der Dachverband von 250
lokalen Handwerker- und Gewerbevereinen (HGV) oder Gewerbe- und Handelsvereinen
(GHV). Er vertritt auf Landes- bzw. Bundesebene die Interessen der kleinen und
mittleren Unternehmen (KMU) die durch ihre Mitgliedschaft in den örtlichen HGV und
GHV automatisch Mitglieder im Landesverband sind, aber auch Einzelpersonen. Der
Verband besteht seit 1852 zunächst als "Verband württembergischer Gewerbevereine und
Handwerkervereinigungen e.V.". 1973 nannte er sich in Bund der Selbständigen (BDS)
um und fusionierte ein Jahr später mit dem badischen Landesverband. Insgesamt
vertritt der BDS in Baden-Württemberg rund 18.000 Mittelständler mit über 200.000
Arbeitsplätzen.

 
Frankfurt: Mehr Passagiere auf Flughafen E-Mail
Montag, 12. Juli 2010
Flughafenbetreiber Fraport blickt an seinem Heimatstandort
Frankfurt auf ein ereignisreiches erstes Halbjahr zurück. Mehrere
harte Wintereinbrüche, Streiks und die Aschewolke aus Island zu
Beginn des zweiten Quartals wirkten sich bremsend auf die Entwicklung
der Fluggastzahlen aus. Dennoch verzeichnete der Frankfurter Airport
im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 einen Passagierzuwachs von 1,4
Prozent und begrüßte in den ersten sechs Monaten des Jahres 2010 rund
24,5 Millionen Fluggäste. Der Frachtumschlag des größten deutschen
Luftverkehrsdrehkreuzes lag im vergangenen Halbjahr mit über einer
Million Tonnen gar um 32,2 Prozent im Plus.

   Zur positiven Entwicklung der Verkehrszahlen in Frankfurt trug
nach dem bereits starken Mai auch der vergangene Monat bei. Der Juni
brachte dem Airport gleich drei neue historische Bestmarken. Nie
zuvor wurden hier in einem Juni mehr Passagiere gezählt, mehr Fracht
umgeschlagen und eine höhere Summe an Höchststartgewichten erzielt.
Insgesamt wurden 4.851.896 Fluggäste (plus sieben Prozent) begrüßt
und 192.508 Tonnen Luftfracht(plus 29,9 Prozent) abgefertigt. Die
Höchststartgewichte beliefen sich auf 2.449.797 Tonnen (plus 4,8
Prozent). Die Zahl der Flugbewegungen lag mit 2,7 Prozent im Plus. Im
Juni starteten und landeten in FRA 41.159 Maschinen.

   "Diese Werte belegen eindrucksvoll, dass die Finanz- und
Wirtschaftskrise überwunden ist und sich der Luftverkehr trotz vieler
kleinerer Zwischenfälle wieder auf einem guten Weg befindet, die
Ergebnisse der Vorkrisenjahre zu erreichen und zu übertreffen",
äußerte sich Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport
AG, zu den heute vorgelegten Zahlen.

   "Diese erfreuliche Verkehrsentwicklung und die positive
Impulswirkung des Luftverkehrs für die deutsche Wirtschaft dürfen
unter keinen Umständen durch die Einführung einer ökologischen
Luftverkehrsabgabe ausgebremst werden", appellierte der Fraport-Chef
an die Bundesregierung. "Die Haushaltskonsolidierung des Bundes ist
richtig und notwendig. Wenn dabei der Luftverkehr einen Beitrag
leisten muss - was wir für falsch halten, da sich dieser vollständig
selbst finanziert und keine Subventionen erhält -, dann muss
zumindest der Betrag deutlich reduziert werden und sind sowohl Cargo
als auch Transferpassagiere herauszunehmen. Andernfalls wird die für
Handel und Industrie in Deutschland so wichtige Funktion des
Luftverkehrs in Form der exzellenten weltweiten Vernetzung nachhaltig
geschwächt", so Schulte weiter.

   An den Konzernstandorten mit Mehrheitsbeteiligung entwickelte sich
die Passagierzahl im vergangenen Monat um 11,8 Prozent nach oben. Die
Airports Frankfurt, Antalya, Burgas, Varna und Lima wurden von
insgesamt 9,2 Millionen Passagieren genutzt. Gleichzeitig wurden an
diesen Flughäfen 217.000 Tonnen Cargo (plus 27,5 Prozent) ein- und
ausgeladen. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 8,3 Prozent auf fast
75.000.

   Von Jahresbeginn bis Ende Juni hat der Fraport Konzern ein
Passagierplus von über sieben Prozent und einen Cargo-Anstieg von 30
Prozent verzeichnet. Konzernweit gab es im ersten Halbjahr 4,2
Prozent mehr Starts und Landungen als im Vorjahreszeitraum.
Wachstumstreiber waren erneut Antalya (Passage plus 24,7 Prozent) und
Lima (Passage plus 12,4 Prozent).
 
Bahnverkehr zwischen Deutschland und der Schweiz soll ausgebaut werden E-Mail
Freitag, 9. Juli 2010
Mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding haben SBB Chef Andreas
Meyer und Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG und der DB
Mobility Logistics AG, den gemeinsamen Ausbau des Bahnverkehrs zwischen der Schweiz
und Deutschland vereinbart. Dank Infrastrukturausbauten, der Beschaffung neuer
Fahrzeuge und kürzerer Reisezeiten soll das Bahnfahren zwischen den beiden Ländern
noch attraktiver werden. Um den daraus resultierenden Verkehrszuwachs optimal
vermarkten zu können, beabsichtigen die beiden Bahnunternehmen die Gründung einer
neuen gemeinsamen Tochtergesellschaft.
SBB und die Deutsche Bahn (DB) stärken ihre Kooperation im grenzüberschreitenden
Fernverkehr. Ziel der Partner ist es, den Marktanteil der Schiene zwischen
Deutschland und der Schweiz weiter auszubauen. Dazu soll eine neue gemeinsame
Tochtergesellschaft geschaffen werden. Ein entsprechendes Memorandum of
Understanding haben heute SBB CEO Andreas Meyer und Rüdiger Grube,
Vorstandsvorsitzender der DB, in Basel unterzeichnet.
«Wir wollen das grosse Potenzial des Infrastrukturausbaus in Deutschland und der
Schweiz im Sinne unserer Kunden nutzen», betonte Rüdiger Grube. «Das heisst:
Mehr internationaler Schienenverkehr zwischen Deutschland und der Schweiz mit
höherem Komfort und kürzeren Reisezeiten. Mit der SBB wissen wir dafür einen
wichtigen und verlässlichen Partner an unserer Seite.»
Zwei starke Marken und das beidseits hohe Qualitätsbewusstsein bilden das Fundament
der Zusammenarbeit. Bereits heute bieten SBB und DB täglich rund 35
Direktverbindungen im Fernverkehr zwischen beiden Ländern an – im letzten Jahr
wurden diese grenzüberschreitend von über 4,5 Mio Fahrgästen genutzt. Zwischen 2006
und 2009 konnte trotz des zuletzt schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes die Zahl
beförderter Personen zwischen beiden Ländern pro Jahr um durchschnittlich knapp 3
Prozent gesteigert werden. Und der Trend hält an: Auch im ersten Halbjahr 2010 wurde
eine erfreuliche Steigerung um über 7 Prozent verzeichnet. SBB und DB sind
überzeugt, künftig weiter Boden gegenüber den Verkehrsträgern Auto und Flugzeug
gewinnen und noch mehr Reisende auf der Schiene befördern zu können.
Zeitgewinne sowie mehr und neue Züge
Auf Basis der seit 2006 bestehenden erfolgreichen Kooperation «Rheinalp» wollen die
Partner ein gemeinsames Korridormanagement einrichten. Damit werden die
Vermarktungsaktivitäten weiter gestärkt und ein ganzheitliches Qualitätsmanagement
der Verkehre ermöglicht. Mit einem Anteil von 60 Prozent soll die SBB die Mehrheit
an der neuen Tochtergesellschaft halten. Der Sitz der Gesellschaft soll in der
Schweiz liegen.
Für den per Ende 2014 angepeilten Angebotsausbau ist eine moderne und deutlich
grössere Fahrzeugflotte erforderlich. Auch sollen im Gegensatz zu heute wieder mehr
SBB Züge in das nördliche Nachbarland verkehren. Eine entsprechende Ausschreibung
wird vorbereitet; ein Ersteinsatz der Züge wird für Dezember 2014 angestrebt. «Wir
wollen über eine Milliarde Franken in neue Fernverkehrszüge investieren», sagt SBB
Chef Andreas Meyer, und ergänzt: «Das Zusammengehen mit der DB verdeutlicht die
Bedeutung unseres Marktes und unseres Know-hows, stärkt gleichzeitig auch unser
Selbstvertrauen auf dem Parkett des internationalen Personenverkehrs.»
Das Zugangebot zwischen der Schweiz und Deutschland soll im Rahmen der Kooperation
weiter ausgebaut werden. Dank der grossen Infrastrukturausbauten in der Schweiz
sowie in Deutschland profitieren die Kundinnen und Kunden künftig auch von kürzeren
Fahrzeiten im grenzüberschreitenden Verkehr. So sinkt die Reisedauer dank der
voraussichtlich ab 2016 durchgehend elektrifizierten Strecke Zürich–München um rund
40 Minuten; die Zahl der Verbindungen zwischen den beiden Metropolen soll auf diesen
Zeitpunkt hin nahezu verdoppelt werden. Die bayrische Landeshauptstadt wird dann ab
Zürich in 3 Stunden und 30 Minuten zu erreichen sein, was die Relation auch für
Geschäftsreisende attraktiver macht. Durch den geplanten Ausbau der Oberrheinstrecke
bis 2022 versprechen sich die beiden Bahnen zudem eine Reisezeitverkürzung von einer
halben Stunde zwischen Basel und Frankfurt. Statt der heutigen 3 Stunden würde die
Fahrt Basel–Frankfurt dann noch 2 Stunden und 30 Minuten dauern. Für deutsche
Urlauber rücken auch die sehr beliebten Reiseziele im Wallis, im Tessin oder in
Graubünden näher. Mit der vorgesehenen Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels ab
2018 ist beispielsweise Lugano von Stuttgart aus in weniger als fünf Stunden
erreichbar.

 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 1 - 12 von 841
News aus
Frankreich Frankreich
Österreich Österreich
Schweiz Schweiz
Ungarn Ungarn

Active Image