|
Neu: Zugverbindung Wien-Zürich |
|
|
Montag, 9. November 2009 |
|
Der Komfortzug «railjet» der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) verbindet ab dem
13. Dezember 2009 täglich Zürich mit Innsbruck, Salzburg und Wien. ÖBB und SBB haben
den neuen Zug heute Montag den Medien vorgestellt. Der railjet bietet mit drei
Klassen nicht nur mehr Komfort für die Reisenden, sondern verkürzt auch die Fahrzeit
zwischen Wien und Zürich um 40 Minuten. Das Angebot wird im Juni 2010 weiter
ausgebaut.
Ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2009 bietet der ÖBB railjet den Reisenden
zwischen der Schweiz und Österreich eine ganze Reihe von neuen Annehmlichkeiten,
darunter eine um 40 Minuten verkürzte Fahrzeit zwischen Zürich und Wien. Äusserlich
zeichnet sich der ÖBB railjet durch sein elegantes Design in den Farben
bordeauxrot, leuchtrot und grau aus. Die Kompositionen bestehen aus einer Lokomotive
und sieben Wagen und können bei grosser Nachfrage als Doppelkompositionen verkehren.
Sie werden ab dem Fahrplanwechsel je einmal täglich Zürich–Wien–Zürich und
Zürich–Salzburg–Zürich via Innsbruck bedienen.
Geschwindigkeit und Komfort als Markenzeichen
Das grosse Qualitätsmerkmal des ÖBB railjets ist der Komfort. Der neue Zug erreicht
eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h und bietet den Reisenden zwischen der
Schweiz und Österreich drei Komfortklassen an. In der grosszügigen Premium Class
erwarten die Fahrgäste individuell verstellbare Ledersitze mit integrierter
Beinauflage. Klapptische, schwenkbare Leuchten und eine Steckdose pro Sitz
ermöglichen ein komfortables Reisen und Arbeiten. Für die Premium Class ist ein
Billett 1. Klasse notwendig sowie ein Zuschlag von 40 Franken pro Reiseweg. Im Preis
inbegriffen sind warme und kalte Getränke am Platz, ein Gourmet-Catering von Meinl
am Graben, ein heisses Tuch, ein umfangreiches Angebot an Zeitungen und Magazinen
sowie eine kleine Aufmerksamkeit. Die 16 Premium-Plätze befinden sich im Steuerwagen
des railjet.
Die First Class bietet mit 76 ergonomischen, auf drei Wagen verteilten Ledersitzen
ebenfalls grosszügigen Reisekomfort und Platz zum Arbeiten. Jeder Sitz ist mit einer
Steckdose ausgestattet. Der Fahrpreis beinhaltet einen Willkommensdrink, ein
Erfrischungstuch, ein umfassendes Angebot an Zeitungen und Magazinen,
Am-Platz-Service für Getränke und Speisen gegen Bezahlung sowie eine kleine
Aufmerksamkeit.
Auch die Economy Class mit 316 komfortablen Sitzplätzen bietet viel Beinfreiheit und
angenehmes Reisen sowie grosszügigen Stauraum für das Gepäck. Für jeweils zwei Sitze
steht es eine Steckdose zur Verfügung, beispielsweise zum Laden der Handy- oder
Laptopakkus. Die Kunden können im railjet-Bistro kulinarische österreichische und
internationale Spezialitäten kaufen und geniessen. Der railjet-Trolley bietet den
Kunden der 2. Klasse zudem die Möglichkeit, Getränke und Snacks am Platz zu kaufen
und zu konsumieren.
Erstklassiger Service auch für Behinderte und Kinder
Der moderne railjet verfügt über eine innovative Ausstattung, die ein
hindernisfreies Reisen auch für jene Fahrgäste ermöglicht, die in ihrer Mobilität
eingeschränkt sind. Ein im Zug angebrachter Hebelift unterstützt Behinderte beim
Ein- und Aussteigen. Für Kunden im Rollstuhl stehen drei spezielle und grosszügige
Plätze, eine gut zugängliche Toilette, spezielle Steckdosen sowie ein Serviceruf
direkt zum Zugpersonal zur Verfügung.
Auch den kleinsten Kunden bietet der railjet mit einem speziellen Kinderbereich eine
kurzweilige Fahrt. Hier können die Kids spielen oder sich im Kinderkino Filme
ansehen.
Attraktives Einführungsangebot und weiterer Ausbau im Juni 2010
Derzeit verbinden die railjet-Züge bereits Wien mit Budapest und München. Zusätzlich
zu den beiden täglichen Zügen in die Schweiz kommt ab 13. Juni 2010 eine weitere
railjet-Verbindung Zürich–Wien–Zürich hinzu.
Zum Start des railjets zwischen der Schweiz und Österreich offerieren SBB und ÖBB
den Kunden ein attraktives Einführungsangebot. Zwischen dem 13. – 18. Dezember 2009
und 11. Januar – 14. März 2010 gibt es Billette für den railjet nach Innsbruck,
Salzburg und Wien bereits ab 33 Franken pro Weg. Sie gelten ausschliesslich für die
Economy Class und können weder umgetauscht noch erstattet werden. Es sind keine
zusätzlichen Ermässigungen – beispielsweise mit Halbtaxabo oder GA – möglich. Eine
Sitzplatzreservation kann, falls erwünscht, am Bahnschalter gebucht werden. Die
Billette sind in beschränkter Anzahl verfügbar und ausschliesslich im Internet unter
http://www.sbb.ch/oesterreich> erhältlich, wo auch andere
Informationen vorhanden sind.
|
|
|
DJV: Vorstandswahlen |
|
|
Montag, 9. November 2009 |
Mit einem klaren Votum haben die Delegierten des
DJV-Verbandstags 2009 in Berlin am heutigen Montag den DJV-Bundesvorsitzenden
Michael Konken in seinem Amt bestätigt. Mit großer Mehrheit wurde er für weitere
zwei Jahre wieder gewählt. Damit konnte er sich deutlich gegen seine Herausforderin
Jutta Rabe aus Berlin behaupten. Konken steht seit 2003 an der Spitze von Europas
größter Journalistenorganisation. "Ich freue mich über das eindeutige Votum der
Delegierten", sagte er nach der Wahl, "und werde mich weiterhin mit Engagement für
die gewerkschaftlichen Interessen unserer Mitglieder und die Weiterentwicklung des
DJV einsetzen."
Die freien Journalisten Ulrike Kaiser und Michael Anger werden weiterhin als
stellvertretende Bundesvorsitzenden dem Vorstand angehören. DJV-Schatzmeister bleibt
der freie Online-Journalist Andreas K. Bittner. Die Wahlen der Beisitzer des
DJV-Vorstands dauerten am Nachmittag noch an.
Zu Ehrenmitgliedern wählte der DJV-Verbandstag einmütig den ehemaligen
DJV-Hauptgeschäftsführer Hubert Engeroff und das frühere DJV-Bundesvorstandsmitglied
Volker Hummel.
|
|
|
Faire Tarifverhandlungen gefordert |
|
|
Montag, 9. November 2009 |
Einstimmig haben die Delegierten des DJV-Verbandstags in Berlin
heute die Versuche der Zeitschriftenverleger zurückgewiesen, die Lasten der Krise
einseitig auf die Beschäftigten abzuwälzen. In einer Resolution sprachen sie sich
für konstruktive Verhandlungen mit dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ)
aus und erteilten den Verlegerforderungen nach Tarifabsenkungen eine klare Absage.
Sie stellten einen Frontalangriff auf die Flächentarifverträge dar. Hintergrund sind
die laufenden Verhandlungen mit dem VDZ über einen neuen Manteltarifvertrag für die
Zeitschriftenredakteure, die am 23. November in die zweite Runde gehen.
Zu Gesprächen über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Zeitschriftenbranche
sei der DJV selbstverständlich bereit, nicht aber zu flächendeckendem Tarifdumping.
Zu fairen Arbeitsbedingungen gehört für die DJV-Delegierten auch, dass der
Missbrauch der Leiharbeit endlich gestoppt wird. Einmütig verabschiedeten sie eine
Resolution, die vom neu gewählten Bundestag eine gesetzliche Zeitbeschränkung der
Leiharbeit verlangt. Es "werden immer mehr Dauerarbeitsplätze in der Zeitungsbranche
von Leiharbeitern besetzt. Dies ist vor allem deshalb ein unerträglicher Zustand,
weil dadurch die grundgesetzlich verankerte Tarifautonomie ausgehebelt wird", heißt
es in der Resolution wörtlich.
|
|
|
BVDW: Neuer Vorsitz |
|
|
Montag, 9. November 2009 |
|
Die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale
Wirtschaft (BVDW) e.V. hat Axel Schmiegelow (sevenload) als Vorsitzenden gewählt.
Als Stellvertreter wurden Felix Fiek (ethority), Stefan Benno Müller (VZnet
Netzwerke) und Patrick Wassel (Tribal DDB) bestimmt. Die Fachgruppe hat es sich zur
Aufgabe gemacht, mehr Markttransparenz und -orientierung im Social Media Marketing
zu schaffen. Dazu gehören unter anderem die Etablierung spezifischer Leistungswerte
sowie die Durchführung plattformübergreifender Werbewirkungsstudien.
Neues Marketingverständnis notwendig
"Die Markenführung im Web wird zunehmend durch Social Media-Nutzer mitbestimmt und
lässt sich mit konventionellen Methoden nicht mehr allein von Unternehmen planen und
steuern", sagt Axel Schmiegelow. "Eine unserer Hauptaufgaben ist es, Social Media
für die Marken- und Unternehmenskommunikation im Internet planbar und somit
erfolgreich zu machen. Dazu ist nicht nur ein neues Marketingverständnis notwendig,
sondern auch eine standardisierte Methode zur Messung von Social Networks."
Arbeitskreis seit Ende 2008
Die Fachgruppe Social Media im BVDW wurde im September 2009 gegründet und geht aus
dem gleichnamigen Arbeitskreis hervor, der Ende 2008 ins Leben gerufen wurde -
aufgebaut von Axel Schmiegelow und Sten Franke (ethority). Der BVDW bedankt sich bei
Franke, der nicht mehr für den Vorsitz kandidiert hat, für sein Engagement.
BVDW Social Media Kompass
Der zur dmexco 2009 veröffentlichte BVDW Social Media Kompass der noch jungen
Fachgruppe Social Media gilt schon jetzt als Standardwerk für die gesamte
Internet-Branche. Auf über 110 Seiten liefert das Kompendium Definitionen, neue
Kommunikations- und Marketing-Strategien sowie Kennzahlen und ein umfassendes
Kapitel zum Thema Recht. Der BVDW Social Media Kompass ist für 49,90 Euro im BVDW
Online Shop unter www.bvdw-shop.org erhältlich.
|
|
|
SBB: Neue Konzernleitung |
|
|
Montag, 9. November 2009 |
Der Verwaltungsrat der SBB hat Jürg Schmid zum neuen Leiter der Division
Personenverkehr und Mitglied in die Konzernleitung gewählt. Der 47-jährige
Betriebsökonom war bisher Direktor von Schweiz Tourismus und wechselt
voraussichtlich im 2. Quartal 2010 zur SBB. Bis zum Wechsel wird Vincent Ducrot die
Division Personenverkehr weiterhin interimistisch leiten.
Jürg Schmid (47) wechselt von Schweiz Tourismus zur SBB. Der Verwaltungsrat der SBB
ernannte ihn an seiner November-Sitzung zum Leiter der Division Personenverkehr und
Mitglied der Konzernleitung. Schmid tritt die Nachfolge von Paul Blumenthal an, der
per Ende September 2009 aus der SBB Konzernleitung ausgeschieden ist. «Ich freue
mich, dass wir mit Jürg Schmid einen Nachfolger gefunden haben, der mit dem
Marketing hervorragend vertraut ist», erklärte SBB CEO Andreas Meyer nach der Wahl.
«Jürg Schmid kennt die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden, aber auch die
Anliegen der Schweiz und ihrer Regionen ausgezeichnet.»
Jürg Schmid ist seit zehn Jahren als Direktor von Schweiz Tourismus tätig und in
dieser Funktion verantwortlich für den Auftritt der Schweiz als Ferien-, Reise- und
Kongressland sowohl national wie auch international. In dieser Funktion arbeitet er
seit Jahren eng mit der SBB zusammen. Zuvor war er von 1994 bis 1999 bei Oracle
Software Corporation Ltd. tätig, zuerst als Verkaufsleiter in der Geschäftsleitung
Schweiz und anschliessend als Verkaufs- und Marketingdirektor in der Region NCEE &
CIS, MEA (Nord-, Zentral- und Ost-Europa, Russland & GUS, Naher und Mittlerer Osten,
Afrika). In dieser Funktion war er verantwortlich für den Aufbau und das Management
internationaler Partnerschaften. Von 1992 bis 1994 arbeitete er als Managing
Director der Chris Data Vertriebs AG, nachdem er zuvor drei Jahre als Account
Manager von Hewlett Packard Schweiz tätig gewesen war. Jürg Schmid studierte
Betriebsökonomie an der HWV Zürich und bildete sich über Jahre in den Bereichen IT
und Marketing weiter. Im Jahr 2007 absolvierte er das Advanced Executive Management
Programm (AMP) am INSEAD, Fontainebleau. Jürg Schmid ist verheiratet, hat drei
Kinder und lebt im Kanton Zürich.
Jürg Schmid hat umfassende Kenntnisse des schweizerischen und europäischen
Freizeitverkehrsmarktes und ist bestens vertraut mit den Bedürfnissen der Schweizer
Konsumenten. Er verfügt über die langjährige Führungserfahrung und ein breites
Wissen im Verkauf und Marketing sowie im Umgang mit komplexen Technologieprojekten.
Jürg Schmid wird die Leitung der Division Personenverkehr SBB mit ihren über 13‘000
Mitarbeitenden voraussichtlich im 2. Quartal 2010 übernehmen.
Vincent Ducrot wird die interimistische Leitung der Division Personenverkehr, die er
bereits seit Februar dieses Jahres wahrnimmt, weiterführen bis zur Übernahme der
Funktion durch Jürg Schmid. Verwaltungsrat und Konzernleitung danken Vincent Ducrot
für dieses ausserordentliche Engagement. Der Personenverkehr der SBB vermochte seine
Leistungen im ersten Halbjahr 2009 erneut zu steigern. Er beförderte im ersten
Halbjahr 2009 insgesamt 164 Mio. Fahrgäste und erzielte einen Umsatz von über 3,7
Mia. Franken.
|
|
|
Einsatzübung im Ambergtunnel |
|
|
Freitag, 6. November 2009 |
Am 9. November 2009 findet in beiden Röhren des Ambergtunnels die gesetzlich
vorgeschriebene Einsatzübung statt. Zusammen mit den Einsatzkräften, den Behörden
und der Exekutive hält die ASFINAG diese Übung ab, um im Ernstfall gerüstet zu sein
und Kooperationsabläufe zwischen den beteiligten Institutionen zu erproben. Aus
Gründen der Verkehrssicherheit sowie der Sicherheit der Übungsteilnehmer wird der
Verkehr auf der A 14 Rheintal Autobahn für die Zeit von 19 bis 23 Uhr auf das
niederrangige Straßennetz über die L 190 umgeleitet. Die ASFINAG ersucht alle
Verkehrsteilnehmer um Verständnis für diese wichtige Maßnahme für die
Verkehrssicherheit.
|
|
|
DJV feiert Jubiläum |
|
|
Freitag, 6. November 2009 |
Mit Glückwünschen von Kulturstaatsminister Bernd Neumann, von
IJF-Generalsekretär Aidan White und zahlreichen deutschen Fernsehkorrespondenten aus
aller Welt begeht der Deutsche Journalisten-Verband am 8. November in Berlin sein
60-jähriges Jubiläum. DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken wird die 300 Delegierten
des am Sonntag beginnenden DJV-Verbandstags 2009 sowie zahlreiche Gäste aus Politik
und Medien zu der Feier am 8. November ab 17.00 Uhr begrüßen. Im Anschluss wird
Kulturstaatsminister Bernd Neumann in seiner Festrede zur Rolle der Medien in der
Demokratie und zu den aktuellen Herausforderungen der Medienbranche sprechen. Der
Generalsekretär der Internationalen Journalisten-Föderation Aidan White wird auf die
Bedeutung der internationalen Solidarität unter Journalistinnen und Journalisten
abzielen.
International geht es bereits bei der Eröffnung der Feier zu. Zahlreiche deutsche
Fernsehkorrespondenten des ZDF und mehrerer ARD-Anstalten haben dem DJV ihre
Glückwünsche übermittelt. Daraus entstand ein Geburtstagsfilm, dessen Kurzfassung
die Gäste der Feier als "Premierenpublikum" sehen werden. In den Pausen des
DJV-Verbandstags besteht am 9. November für die Delegierten die Möglichkeit, sich
die Langfassung anzusehen. Darüber hinaus wird der Film vom Abend des 8. November an
auf der DJV-Homepage unter www.djv.de präsentiert - in der knapp 12-minütigen
Langfassung. Alle Besucher der DJV-Homepage können sich dann selbst ein Bild davon
machen, wie der Pavarotti von Rio de Janeiro den DJV hoch leben lässt und was die
Frau eines inhaftierten Journalisten in China mit dem DJV-Jubiläum verbindet. "Ich
habe mich riesig über die filmischen Glückwünsche der Kolleginnen und Kollegen
gefreut", sagte Konken. "Sie lassen uns noch zuversichtlicher an die Arbeit der
nächsten Jahre gehen."
|
|
|
Diakonie Journalistenpreis vergeben |
|
|
Donnerstag, 5. November 2009 |
Jo Frühwirth, SWR Fernsehen, Stefanie
Meinecke und Silke Arning vom SWR Hörfunk, und Christine Keck von der Stuttgarter
Zeitung sind die Gewinner des Diakonie Journalistenpreises Baden-Württemberg 2009.
Die Preisträger bekamen heute Abend die mit insgesamt 10.500 Euro dotierten Preise
in Stuttgart überreicht. Oberkirchenrat Johannes Stockmeier von der Diakonie Baden
dankte den Preisträgern für ihr Dranbleiben an sozialen Themen.
Das Interesse an sozialen Themen wächst, immer mehr Journalisten bewerben sich um
den Preis, der von den Diakonischen Werken in Württemberg und Baden sowie von acht
diakonischen Einrichtungen gestiftet wird. Das Hauptkriterium für den Preis, für
den es 2009 rund 120 Bewerber gab, ist die journalistische Qualität der Arbeiten
über außergewöhnliche soziale Themen. Aufgrund der Vielzahl sehr guter Beiträge, gab
es dieses Jahr drei Nominierungen in jeder Kategorie, um auch die entsprechend zu
würdigen, die es nicht bis zum ersten Platz geschafft haben. Die Entscheidungen
waren äußerst knapp.
In der Sparte Fernsehen setzte sich Jo Frühwirth mit seinem Beitrag
„Liebesgeschichten…in guten wie in schlechten Zeiten“ im SWR Fernsehen durch. Der
Beitrag über Wachkoma-Patienten und ihre Familien rücke Schicksale ins Zentrum, bei
denen vermeintlich nichts mehr zu machen ist, und zeige sehr deutlich, wie viel
menschliche Beziehungen und Zuwendung eben doch ausrichten können, sagte Laudator
Dr. Markus Bleistein, Chefredakteur der Esslinger Zeitung. „Die Kamera geht nah
dran, ohne je voyeuristisch zu sein.“ In der Begründung der Jury heißt es:
„Frühwirth hat wieder unter Beweis gestellt, dass er in seinem Genre einer der
Besten ist.“
In der Kategorie Hörfunk gewann der Beitrag „Unter dem roten Kittel ein Mensch“ von
Stefanie Meinecke vom SWR 1. Die Autorin glänzte durch mehrere sehr gute Arbeiten,
die sie dieses Jahr einreichte. Bei ihrem Sieger-Beitrag berichtet die vor drei
Jahren bereits schon einmal Ausgezeichnete über ein Ehepaar, das durch die Arbeit
bei der Obdachlosenzeitung Trott war wieder den Weg in die Gesellschaft gefunden
hat. Werner Schwarzwälder, ehemaliger Chefredakteur des Südkuriers, sagte in seiner
Laudatio: „Wer diesen Beitrag gehört hat, wird nie mehr achtlos an einem Menschen
vorbeigehen, der eine Straßenzeitung verkauft.“ Stefanie Meinecke lasse mit dem
Verkäufer einen Menschen zu Wort kommen, der sonst keine Stimme habe, ohne dass es
für den Zuhörer unangenehm werde.
In der Kategorie Hörfunk ist in diesem Jahr zum ersten Mal ein Preis für den besten
Kurzbeitrag vergeben worden, um herausragenden, nur wenige Minuten dauernden
Beiträgen ebenfalls eine Gewinnchance zu geben. „Leben auf Raten – ein
Flüchtlingsschicksal“ lautet der ausgezeichnete Beitrag von Silke Aming, SWR,
Redaktion Kirche und Gesellschaft. Werner Schwarzwälder merkte an, dass den Zuhörern
des gründlich recherchierten Beitrags „unter die Haut“ geht, was einer
sechsköpfigen, von Abschiebung bedrohten Familie zugemutet werde. „Der Beitrag
fesselt und lässt mitfühlen ab dem ersten Wort.“
In der Kategorie Print war die Auswahl besonders schwierig – denn es gab sehr viele
sehr gute Berichte zur Auswahl. „Weißt du, wie nasses Gras riecht“ von Christine
Keck, Stuttgarter Zeitung, überzeugte die Jury am meisten. Die Geschichte erzählt
das Leben eines Häftlings, der seit beinahe 50 Jahre im Gefängnis sitzt. Die Autorin
„mach sich nicht gemein mit dem Gefangenen“ und berichte sehr ausgewogen, so Uschi
Strautmann, Leiterin der Fernsehabteilung Baden-Württemberg Information des SWR.
„Christine Keck schaut sehr genau hin und reklamiert das Recht eines jeden Menschen
auf ein lebenswürdiges Leben.“
Neben den Gewinnern waren folgende Beiträger für den Diakonie-Journalistenpreis
nominiert: Im Bereich Fernsehen eine Reportage von Thomas Hoeth, SWR Landesschau,
über das Leben mit dem Tourette-Leiden sowie „Der etwas andere Alltag in einer
Demenz-WG“ von Eberhard Reuß, SWR-Fernsehen. Im Bereich Hörfunk ein Autorenteam der
SWR4 Frankenradio für die Serie “Weihnachtsengel aus der Region“. Und für den
Bereich Print Andreas Tschürz von der Heilbronner Stimme für seine Reportage „Ein
Tag und fünf Gebete“ und Michael Ohnewald von der Stuttgarter Zeitung für seinen
Bericht „Die Frau aus der Cafeteria“.
Die für den Preis nominierten Beiträge sind unter dem Link
http://www.diakonie-wuerttemberg.de/presse-aktuelles/journalistenpreis/ im Internet
zu finden und auch anzuhören bzw. anzusehen.
Der Preis wird auch nächstes Jahr wieder ausgeschrieben. Bewerbungsschluss ist der
30. April 2010.
|
|
|
Fraport sieht wieder Wachstum |
|
|
Donnerstag, 5. November 2009 |
Der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG,
Stefan Schulte, hat heute die Geschäftsentwicklung des Konzerns in
den ersten drei Quartalen vorgestellt und dabei positiv in die
Zukunft geblickt. "Zwar hat die Wirtschafts- und Finanzkrise die
Verkehrs- und Finanzkennzahlen in den ersten neun Monaten deutlich
beeinflusst, aber wir können feststellen: Die Verkehrsrückgänge
schmelzen von Monat zu Monat ab und bestätigen unsere bereits im
September positiv angepasste Gesamtprognose für das Jahr 2009. Die
Talsohle ist durchschritten, es geht wieder aufwärts", gab sich
Schulte optimistisch.
Passagier- und Luftfrachtzahlen auf Erholungskurs
Von Januar bis September 2009 nutzten rund 38,6 Millionen
Passagiere den Frankfurter Flughafen, 2,5 Millionen bzw. 6,1 Prozent
weniger als noch im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Nachdem hier im
ersten Quartal die Nachfragerückgänge noch bei 10,9 Prozent gelegen
hatten, waren es im zweiten Quartal minus 5,6 und im dritten Quartal
noch minus 2,8 Prozent. "Unsere Passagier-, aber auch die
Luftfrachtzahlen befinden sich auf einem Erholungskurs. Wir rechnen
in der Passage bereits Ende diesen, spätestens Anfang nächsten Jahres
wieder mit positiven Zahlen. Auch der Oktober bestätigt diese Annahme
und weist bei der Fluggastzahl nach vorläufigen Erhebungen nur noch
ein Minus von 1,9 Prozent aus", erklärte Schulte. Das
Luftfrachtaufkommen ging von Januar bis September in Frankfurt um
insgesamt 16,6 Prozent zurück (nach minus 23,5 im ersten, 19,6 im
zweiten und 6,6 Prozent im dritten Quartal) auf rund 1,3 Millionen
Tonnen, die Zahl der Flugbewegungen sank um 5,5 Prozent auf 348.119
Starts und Landungen.
Konzernweit ging das Passagieraufkommen auf den fünf Flughäfen
mit Fraport-Mehrheitsbeteiligung in den ersten neun Monaten nur noch
um 4,4 Prozent auf insgesamt rund 55,4 Millionen zurück. In Lima
stieg die Fluggastzahl sogar um fünf Prozent, in Antalya wurden 1,3
Prozent mehr Passagiere gezählt als im vergleichbaren
Vorjahreszeitraum.
Umsatz leicht rückläufig
Der Fraport-Konzern hat in den ersten drei Quartalen Umsatzerlöse
von 1.478,2 Millionen Euro erzielt. Verglichen mit dem Vorjahr
entspricht dies einem Rückgang von 121,6 Millionen Euro bzw. 7,6
Prozent. Bereinigt um Konsolidierungseffekte aus dem Verkauf der
Sicherheitstochter ICTS und der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH sowie
um den positiven Effekt aus der höheren anteiligen Konsolidierung der
Fraport-Beteiligung in Antalya seit Januar 2009 liegt der
Konzernumsatz mit 1.467,6 Millionen Euro nur 2,5 Prozent bzw. 37,4
Millionen Euro unter dem angepassten Vorjahreswert.
"Natürlich wirken sich die noch rückläufigen Passagierzahlen an
unserem Standort Frankfurt auch auf die Umsatzentwicklung des
Konzerns aus", erklärte der Fraport-Chef. Auch Preisreduktionen im
Bereich der Bodenabfertigung hätten sich dämpfend auf die
Umsatzentwicklung ausgewirkt.
Personal- und Sachaufwand im Fokus aufwandsmindernder Effekte
Der Personalaufwand nahm im Berichtszeitraum - ebenfalls
beeinflusst vor allem durch Konsolidierungseffekte - von 706,4 auf
644,6 Millionen Euro ab. Bereinigt um die Effekte aus dem Kauf und
Verkauf von Anteilen an Beteiligungen stieg der Personalaufwand
aufgrund von tariflichen Mehrbelastungen leicht um 1,3 Prozent. Unter
anderem konnte Fraport hier über die Anpassung des eingesetzten
Personals an die rückläufige Verkehrsmenge aufwandsmindernde Effekte
erzielen.
Eine ähnliche gegensteuernde Entwicklung erreichte Fraport auch
beim Sachaufwand, der unbereinigt um 21 Millionen auf 451,8 Millionen
Euro abnahm. Bereinigt um Sondereffekte lag dieser trotz höherer
Aufwendungen zum Beispiel aus unserer Beteiligung in Lima und dem
Bezug von Energieleistungen am Standort Frankfurt um 2,1 Millionen
Euro unter dem angepassten Vorjahreswert bei 450,2 Millionen Euro.
Dies entspricht einem Minus von 0,5 Prozent. Der ebenfalls um
Sondereffekte bereinigte gesamte operative Aufwand lag mit 1.093,9
Millionen Euro nur 6,2 Millionen Euro über dem Vergleichswert von
2008.
Rückläufige Verkehrsmengen belasten EBITDA und Konzern-Ergebnis
Obgleich der angepasste Konzern-Umsatz nur einen Rückgang von 2,5
Prozent verzeichnete, sank das Konzern-EBITDA unbereinigt wie
bereinigt um 10,3 bzw. 10,1 Prozent. Das unbereinigte EBITDA weist
441,8 Millionen, das bereinigte 428,1 Millionen Euro aus. Hier wirken
sich die Effekte aus der rückläufigen Verkehrsmenge am Standort
Frankfurt nahezu in voller Höhe aus. Zusätzlich steigen
Abschreibungen im Berichtzeitraum durch die anhaltende
Investitionstätigkeit des Fraport-Konzerns um 17,9 Millionen auf
176,2 Millionen Euro. Das EBIT sank folglich deutlich um 68,6
Millionen auf 265,6 Millionen Euro bzw. bereinigt um Sonder- und
Konsolidierungseffekte um 66,9 Millionen auf 256,8 Millionen Euro.
Das Konzern-Ergebnis lag aufgrund der rückläufigen operativen
Entwicklung sowie der im Vorjahr erhaltenen steuerfreien Zahlung aus
Bundesgarantien für Kapitalanlagen im Ausland im Zusammenhang mit dem
Manila-Engagement im Berichtszeitraum mit 131,8 Millionen Euro
deutlich unter dem angepassten Vorjahreswert von 232,5 Millionen Euro
(minus 43,3 Prozent). Bereinigt um die Zahlung aus Bundesgarantien
beträgt das Minus noch 30,9 Prozent. Das unverwässerte Ergebnis je
Aktie ging entsprechend um 44,7 Prozent auf 1,36 Euro zurück.
Agenda 2015 vorgestellt
Schulte betonte, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise weltweit an
Flughäfen zu deutlichen Verkehrsrückgängen geführt habe. Es stimme
ihn jedoch zuversichtlich, dass "selbst in diesen Krisenzeiten die
Nachfrage der Fluggesellschaften nach Slots am Frankfurter Flughafen
deutlich über dem liegt, was wir an Kapazitäten hier anbieten
können." Um dieser Nachfrage künftig gerecht werden zu können, sei es
essenziell, die anstehenden Investitionen zu realisieren. "Wir werden
unsere zentralen, strategischen Investitionsprojekte verwirklichen,
um optimal gerüstet zu sein für das vor uns liegende Wachstum",
unterstrich der Fraport-Vorstandsvorsitzende.
Investitionen in Ausbau sichern Erträge der Zukunft
"Indem wir die Modernisierung des Flugsteigs B, den Flugsteig
A-Plus mit seinem innovativen Retail-Marktplatz und insbesondere die
neue Landebahn Nordwest zügig und plangemäß fertigstellen, werden wir
die Wachstumschancen der Zukunft nutzen! Wir schaffen mit diesen
Investitionen die Voraussetzung dafür, am künftigen weltweiten
Verkehrswachstum teilzuhaben und entsprechende Erträge zu erzielen",
erklärte Schulte.
Externes Geschäft Wachstumsmotor
Wachstumschancen sieht Schulte neben der Realisierung der
Investitionen am Standort Frankfurt und dem damit verbundenen
Verkehrswachstum auch im externen Geschäft. "Das externe Geschäft ist
für Fraport ein echter Wachstumsmotor", sagte er. "Wir sind mit
unserem Know-how auf vier Kontinenten vertreten und streben von 2008
bis 2015 eine Verdreifachung des operativen Ergebnisses an." Jüngstes
Beispiel für das erfolgreiche Auslandsgeschäft: Fraport ist erst vor
knapp einer Woche mit der Vertragsunterzeichnung für die Entwicklung,
Modernisierung und den Betrieb des Flughafens Pulkovo auf dem
zukunfts- und wachstumsträchtigen russischen Luftverkehrsmarkt
gelandet. "Wir können stolz darauf sein, dass wir uns gemeinsam mit
unseren Partnern der Projektgesellschaft Northern Capital Gateway im
Bieterverfahren durchgesetzt haben und im April 2010 den
Flughafenbetrieb übernehmen werden", sagte Schulte.
Maßnahmen-Paket verbessert Wirtschaftlichkeit
Um die Milliarden-Investitionen am Flughafen Frankfurt stemmen zu
können, seien in den nächsten Jahren deutliche Ertragssteigerungen,
ein enges Kostenmanagement und Wachstum nötig. "Wir investieren
derzeit etwa eine Milliarde Euro pro Jahr in die Modernisierung und
Erweiterung unserer Flugbetriebsanlagen einschließlich des Ausbaus -
und jede Milliarde Euro Investition bedeutet etwa 100 Millionen Euro
pro Jahr zusätzliche Aufwendungen alleine für Zinsen und
Abschreibungen", machte Schulte deutlich. Auch diese müssen verdient
werden, insbesondere durch das erwartete Verkehrswachstum und die
Steigerung der Erträge im Retail, aber auch über die Erhöhung der
Flughafen-Entgelte. "Dies ist in der jetzigen Situation sicherlich
für alle Beteiligten nicht einfach, aber die zusätzlichen Kapazitäten
kommen den Airlines und deren Kunden letztlich ebenso zugute",
erklärte der Fraport-Chef.
Doch nicht nur auf der Erlös-, sondern auch auf der Kostenseite
sei Fraport aktiv, um die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens
maßgeblich zu verbessern. So seien die Verhandlungen zur Zukunft der
Bodenverkehrsdienste auf einem guten Weg. Betriebsrat wie Arbeitgeber
verfolgten das gemeinsame Ziel, das Geschäftsfeld sowie die
Arbeitsplätze in der Fraport AG zu erhalten. Hierzu führe man
konstruktive Gespräche mit dem Ziel, wettbewerbsfähige Strukturen zu
schaffen - um insbesondere zusätzliche Verkehre noch effizienter
abwickeln zu können.
Fitness@Fraport2011 stärkt Geschäftsbereiche in Kernkompetenzen
Mit dem Programm Fitness@Fraport2011 werden durch einen
veränderten Zuschnitt von Verantwortungen - zentral wie dezentral -
Synergiepotenziale realisiert sowie Strukturen und Schnittstellen
zwischen den Geschäftsbereichen und den Servicebereichen vereinfacht.
"Es geht um unsere Fitness für den Ausbau und darum, die
Geschwindigkeit und Qualität unserer Arbeit zu erhöhen", erklärte
Schulte. "Wir werden eine klare Abgrenzung von zentralen und
dezentralen Aufgaben vornehmen und die Querschnitts- und
Unterstützungsfunktionen in der Zentrale bündeln. Damit entlasten wir
die Geschäftsbereiche von administrativen Aufgaben und erreichen eine
Konzentration auf die jeweiligen Kernkompetenzen."
Das Fitness-Programm schaffe außerdem ideale Rahmenbedingungen, um
noch kunden- und serviceorientierter zu arbeiten: Klare
Verantwortlichkeiten, kurze Wege und schnelle Entscheidungen seien im
Interesse der Fraport-Geschäftspartner.
Die Umsetzung der Fraport-Serviceoffensive für Passagiere und die
Qualitätsverbesserungen der vergangenen Jahre würden ebenso verstärkt
wahrgenommen. So konnte sich Frankfurt im jährlichen
Skytrax-Airport-Ranking - diese basiert auf einer weltweiten
Passagierbefragung - deutlich verbessern.
Schulte betonte, dass das Thema Nachhaltigkeit für Fraport ein
zentrales Zukunftsfeld sei. Es umfasse die Verantwortung des
Unternehmens gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
gegenüber seinen Nachbarn und gegenüber der Umwelt. "Wir sind
verantwortlich für die Welt, die wir unseren Kindern hinterlassen.
Fraport hat schon einige Maßnahmen ergriffen, um seiner Verantwortung
gegenüber Belegschaft und Airport-Nachbarn gerecht zu werden und
ökologisch verträglich zu wirtschaften, aber wir wollen hier noch
besser werden", sagte der Fraport-Vorstandsvorsitzende.
Fraport blickt positiv in die Zukunft - EBITDA-Prognose leicht
erhöht
In seinem Ausblick auf das gesamte Geschäftsjahr gab sich Schulte
zuversichtlich. Zwar würden die Auswirkungen der Wirtschaftskrise das
Jahr 2009 prägen. Doch würden die positiven Anzeichen für eine
nachhaltige Erholung des internationalen Luftverkehrs immer
deutlicher zutage treten.
An seinem Heimatstandort Frankfurt rechnet Fraport insgesamt mit
einem Rückgang beim Passagieraufkommen von fünf bis sechs Prozent.
Die Prognose für das Konzern-EBITDA erhöhte Schulte im Vergleich zum
jüngsten Halbjahresbericht. Ging Fraport vor drei Monaten noch von
einem EBITDA von 500 bis 530 Millionen Euro aus, rechnet der
Airport-Betreiber nun mit 530 bis 540 Millionen Euro gegenüber 590
Millionen Euro auf bereinigter Basis im Vorjahr. Das Konzern-Ergebnis
werde - wie bereits zu Beginn des Geschäftsjahres prognostiziert -
unterhalb des Wertes von 2008 liegen.
Fraport sei hervorragend aufgestellt und betreibe mit dem Airport
Frankfurt das Nummer 1-Drehkreuz der Star Alliance. "Wir bieten
Airlines und Passagieren Top-Produkte auf hohem Qualitätsniveau und
können ein attraktives Beteiligungsportfolio mit steigenden
Ergebnisbeiträgen vorweisen. Diese ohnehin schon starke Position
werden wir mit der Agenda 2015 und unserem Programm
Fitness@Fraport2011 weiter ausbauen", erklärte Schulte abschließend.
|
|
|
Neues Reisemagazin |
|
|
Donnerstag, 5. November 2009 |
Als Vorbote weihnachtlicher Atmosphäre präsentiert sich das neue
Reisemagazin „Schöne Zeiten“ der Ramada und Treff Hotels, in dem die rund 70 Häuser
der Gruppe ihr aktuelles Winterangebot vorstellen. Ein Themen-Schwerpunkt der
Broschüre sind die Advents- und Christkindlmärkte, die zwischen Ende November und
Heiligabend die Stadtzentren verzaubern.
Lichterglanz und Glühweinduft faszinieren dabei nicht nur auf den über die deutschen
Grenzen hinaus bekannten Märkten in Nürnberg oder München. Auch weniger populäre
Veranstaltungen sind einen Besuch wert. Wie wäre es beispielsweise mit einem
Abstecher in die Marzipanstadt Lübeck. Hier beginnt die Vorweihnachtszeit mit dem
alljährlichen Adventsleuchten, einer traditionsreichen Lichterprozession durch die
malerischen Gassen der Hansemetropole. Das passende Arrangement bietet das Treff
Hotel Lübeck City Centre. Der „Weihnachtszauber“ (169 € pro Person im Doppelzimmer)
besteht aus zwei Übernachtungen mit Frühstück in dem zentral gelegenen
Vier-Sterne-Haus. Ein weihnachtliches Menü, freie Fahrt im Nahverkehr sowie eine
Infomappe über alle Lübecker Weihnachtsmärkte runden das Kurzurlaubspaket ab.
Strahlende Kinderaugen gibt’s aber nicht nur beim Anblick von Nikolaus und süßem
Naschwerk. Begeisterung schaffen auch Besuche in Museen, die sich auf Kinder und
Familien spezialisiert haben. Unter dem Motto „Wissenschaft für kleine Leute“ finden
sich im neuen Katalog zahlreiche Vorschläge, wie man gemeinsam mit dem Nachwuchs ein
abwechslungsreiches City-Wochenende erleben kann.
Ob im Struwelpeter Museum in Frankfurt, im Berliner Technikmuseum oder in den
Schokoladenmuseen von Hannover oder Köln - überall gibt es Spannendes oder auch
Leckeres zu entdecken. Und für eine eventuelle Übernachtung bieten sich die
jeweiligen Ramada und Treff Hotels in der Nähe an.
Das gilt auch für Nürnberg. Die Frankenmetropole ist dank Spielzeug- und
Kindermuseum für einen Wochenendtrip mit Kids geradezu prädestiniert. Das Ramada
Landhotel Nürnberg offeriert in den Monaten November und Dezember das hierzu
passende Wochenend-Package mit zwei Übernachtungen/Frühstück im Doppelzimmer für 115
€ pro Person. (Kinder bis 6 Jahre übernachten im Zimmer der Eltern kostenfrei).
Wintersportfreunde finden im neuen Reisemagazin der Ramada und Treff Hotelgruppe
ebenfalls auf sie zugeschnittene Arrangements: ob in deutschen mittelgebirgs- oder
Alpenregionen wie Oberhof, Berchtesgaden und Garmisch-Partenkirchen oder in
schweizerischen Ski-Destinationen wie Engelberg oder Veysonnaz. So kostet das
Package „Fire & Ice“ im Treff Hotel Sonnwendhof Engelberg mit 7
Übernachtungen/Frühstück inkl. 6-Tage-Skipass ab 560 €).
Diese wie auch alle anderen Urlaubspakete sind neuerdings mit einem eigenen Webcode
ausgestattet, der die Buchung über das Ramada online-Portal (www.ramada.de) noch
einfacher macht.
Selbstverständlich können Reservierungen auch weiterhin unter der kostenfreien
Telefonnummer 00800-87333737 oder im Reisebüro vorgenommen werden.
|
|
|
DJV: Erfolgreiche Vermittlung |
|
|
Donnerstag, 5. November 2009 |
Der Deutsche Journalisten-Verband hat gemeinsam mit der
italienischen Journalisten-Gewerkschaft FNSI erfolgreich zwischen der
Internationalen Journalisten-Föderation (IJF) und dem israelischen
Journalistenverband NFIJ vermittelt. Ergebnis der Anfang der Woche geführten
Gespräche in Tel Aviv ist die Wiederaufnahme des NFIJ in den internationalen
Verband. Für den DJV hatten Schatzmeister Andreas K. Bittner und Michael Klehm,
Referent für internationale Beziehungen, auf Initiative des italienischen
Journalistenverbandes die Gespräche geführt. "Ich danke unseren Kollegen herzlich
für ihren erfolgreichen Einsatz", sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken, "und
wünsche mir für die Zukunft, dass die Solidarität der Journalistinnen und
Journalisten im Nahen Osten über Staatsgrenzen und politische Systeme hinweg zu
neuem Leben erweckt wird."
Der israelische Journalistenverband war wegen Beitragsrückständen aus der IJF
ausgeschlossen worden. Die israelischen Kollegen warfen dem Brüsseler Gremium
Einseitigkeit zugunsten der arabischen Länder vor. Der DJV hatte sich zusammen mit
dem italienischen Verband als Vermittler in dem Streit angeboten. In Tel Aviv wurde
nun unter anderem vereinbart, dass die Kommunikation zwischen dem NFIJ und der IJF
verbessert werden soll und dass auf internationale Initiative hin regelmäßige
Treffen zwischen den israelischen und den palästinensischen Journalisten stattfinden
sollen. Dieser Kreis soll um arabische Kollegen erweitert werden. Dem überregionalen
Informationsaustausch soll eine Tagung der Mittelmeeranrainer im kommenden Jahr
dienen. Dauerhaft wollen der DJV und der NFIJ ihre Kontakte ausbauen, beispielsweise
durch gemeinsame Veranstaltungen für Onliner und für junge Journalisten.
"Die erfolgreiche Vermittlung unterstreicht ein weiteres Mal die Bedeutung der
internationalen Zusammenarbeit für den DJV", betonte Konken. "Bei allen Problemen
von Journalistinnen und Journalisten in Deutschland sollten wir auch in Zukunft den
weltweiten kollegialen Austausch und die internationale Solidarität fördern."
|
|
| | << Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>
| | Ergebnisse 109 - 120 von 841 | |