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Auszeichnung für SBB |
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Donnerstag, 24. Juni 2010 |
In Madrid erhielt die SBB letzte Woche den «UIC Sustainability Award» der Union
Internationale de Chemins de Fer (UIC). In ihrer Laudatio würdigte die Jury die
Perfektionierung «des Konzepts zur verantwortungsbewussten Unternehmensführung»
durch die SBB.
Mitte Juni traf sich in Madrid der Internationale Eisenbahnverband UIC zu seiner 11.
Nachhaltigkeitskonferenz. In deren Rahmen wurde zum zweiten Mal der «UIC
Sustainability Award» vergeben. Die Auszeichnung soll herausragende und
bahnbrechende Projekte des Bahnsektors zur Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung
honorieren.
Eine unabhängige, internationale Jury sprach der SBB den ersten Preis zu für ihr
Programm, das Nachhaltigkeitsdenken bewusst in die Unternehmensorganisation und
–strategie einfliessen zu lassen und so eine dauerhaft verantwortungsvolle
Geschäftsführung zu gewährleisten. Besonders hervorgehoben wurde dabei die
Verankerung von Klimaschutz- und Energiesparzielen in den persönlichen Zielen der
Führungskräfte auf allen Ebenen des Unternehmens. Damit sei eine praxisnahe
Umsetzung des Programms sichergestellt.
Der Preis der UIC bestätigt die SBB in ihrem Bemühen, den Umweltvorteil der Bahn
weiter zu stärken und ihre damit verbundenen, ökologisch nachhaltigen Leistungen
auszubauen. Bis 2015 will die SBB dank ihres Energiesparprogramms gegenüber heute 10
Prozent Energie oder rund 230 Gigawattstunden einsparen – dies entspricht dem
jährlichen Stromverbrauch von rund 60 000 Haushalten. Das Programm läuft seit 2008
und ist gut unterwegs: Dank Lokführerschulungen für eine energiesparende Fahrweise
(EcoDrive) sowie technischen Optimierungen an Fahrzeugen und Gebäuden wurden bislang
65 Gigawattstunden eingespart. Parallel will die SBB mit einem ergänzenden
Klimaschutzprogramm ihre CO2-Emissionen bis 2020 um 30 Prozent reduzieren.
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Vorarlberg: Tödlicher Verkehrsunfall |
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Sonntag, 30. Mai 2010 |
Am 29.05.2010 war ein 38 jähriger Mann aus Au, mit seinem Geländewagen vom
Diedamskopf talwärts unterwegs. Auf dem Beifahrersitz befand sich sein 53
Jahre alter Schwiegervater. Am Fahrzeug wurde noch ein Einachsanhänger
gezogen. Im Bereich Untere Diedamsalpe, in einer rechten Haarnadelkurve,
kam das Fahrzeug aus bisher noch unbekannter Ursache, über den linken
Fahrbahnrand hinaus. Der Pkw mitsamt dem Anhänger, stürzte über steiles
Alpgelände ab und kam nach ca 80 Metern auf dem Dach zum Liegen.
Der 53 jährige Beifahrer erlitt tödliche Verletzungen und verstarb noch an
der Unfallstelle. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Ein durchgeführter
Alkotest verlief negativ.
Einsatzkräfte: Bergrettung sowie FW Schoppernau, Notarzt-Hubschrauber C8.
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Wettbewerb für Schüler |
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Samstag, 29. Mai 2010 |
Die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit initiiert mit dem Netzwerk Politische Bildung Bayern anlässlich der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika eine Internet-Initiative für „Toleranz im Fußball und im Alltag“. Toleranz spielt für gelingende Wettbewerbe im Sport, gerade bei einer Fußballweltmeisterschaft, eine wichtige Rolle, ist aber auch grundlegend für Demokratie und Bürgergesellschaft.
Um Toleranz zu fördern und kreative Ideen dazu zusammenzutragen, haben die Initiatoren einen Wettbewerb unter Schülern ausgeschrieben, der unter dem Motto „60 Sekunden für Toleranz“ nun online steht.
Auf der Web-Plattform www.60sek.de können Jugendliche zwischen 14 und 22 Jahren vom 11. Juni bis zum 31. Juli 2010 mit eigenen Videos ihre Vorstellungen und Erfahrungen zu Toleranz präsentieren. Für die Veranstalter steht fest: „Das Miteinander ist wichtig: Auf und neben dem Platz“.
Mitmachen ist einfach: Schüler, Auszubildende, Studenten und Jugendgruppen drehen Videos mit Camcorder, Handy oder Webcam und laden diese anschließend auf www.60sek.de hoch. Teilnehmen können Gruppen von jeweils 2 bis 5 Personen. Die Drehbücher schreiben die Teams selbst, denn ihre Perspektive zählt.
Initiatoren des Projekts sind die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und das Netzwerk Politische Bildung Bayern.
Eine Jury entscheidet über die besten Arbeiten. Zu gewinnen gibt es Preise im Wert von 1000 Euro, zum Beispiel einen Kodak Pocket-Camcorder.
Die Internet-Community bleibt auch in einer eigenen Jury gefragt: Ganz im Web-2.0-Stil bestimmen die User mit dem Publikumspreis nämlich selbst ihren Sieger. Der Wettbewerb wird auf Facebook moderiert und begleitet.
Die Veranstalter:
Das Netzwerk Politische Bildung Bayern ist ein Kooperationsprojekt der Universität Augsburg, der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit sowie der Akademie Führung und Kompetenz am CAP München. Das Netzwerk fördert die Kooperation und Kommunikation von Akteuren der politischen Bildung, wie zum Beispiel Lehrer, Stadtjugendringe, Universitäten sowie Volkshochschulen.
Kontaktadressen:
Netzwerk Politische Bildung Bayern Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit
www.politische-bildung-bayern.net
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Regierungswechsel in Ungarn |
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Samstag, 29. Mai 2010 |
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In Ungarn wurde heute der Regierungswechsel vollzogen. Die kommenden vier Jahre wird das Land von der konservativen Pertei Fidesz mit absoluter Mehrheit regiert. Zum neuen Ministerpräsidenten wurde Victor Orban gewählt - war war bereits vier Jahr bis 2002 Ministerpräsident. Damit verbunden ist durch das gute Wahlergebnis auch die Möglichkeit, ohne weitere Parteien im Parlament etwa die Verfassung zu ändern. Erste Amtshandlungen der neu gewählten Politiker waren unter anderem die Verkleinerung des Parlaments und ein Minderheitengesetz - was bereits den ersten Konflikt mit den Nachbarländern provoziert.
Die Sozialisten wurden von den Wählern deutlich "abgestraft", weil sie in den vergangenen acht Jahren ihrer Regierungszeit das Land nur wenig voran gebracht haben. Als Denkzettel der Wähler liegen sie jetzt nur noch bei knapp 20% und haben im künftigen Parlament keine Möglichkeit mehr, weiter Einfluß zu nehmen.
Ob die weit verbreitete Korruption mit dem Regierungswechsel beendet sein wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Ein erster Schritt, auch in Richtung weiterer Sparmaßnahmen für das hoch verschuldete Land, ist die Reduzierung der Ministerien. Weitergehende Projekte werden erst in den kommenden Wochen und Monaten ersichtlich sein.
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Medien-Preise kommen |
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Samstag, 29. Mai 2010 |
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Die RIAS Berlin-Kommission verleiht am Sonntag, den 30.05.2010 die Medien-Preise 2010 für herausragende Beiträge zur deutsch-amerikanischen Verständigung. Kulturstaatsminister Bernd Neumann erklärte anlässlich der Preisverleihung in Berlin:
"RIAS steht für Demokratie und Menschenrechte - vor 65 Jahren war der RIAS zum ersten Mal aus Berlin zu hören als eine ´Freie Stimme der freien Welt´. Die RIAS Berlin-Kommission ist in den 18 Jahren ihres Bestehens zu einem bedeutenden Faktor der deutsch-amerikanischen Beziehungen geworden. Sie fördert den Austausch von Journalisten zwischen den Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik und trägt damit in besonderem Maße zur deutsch-amerikanischen Verständigung bei."
Staatsminister Bernd Neumann gratulierte allen Preisträgern und betonte: "Ihre Arbeiten sind nicht nur guter Journalismus, sondern zugleich Zeitzeugnisse und in der eigenverantwortlichen Gestaltung Ausdruck unseres westlichen Lebensprinzips. Damit werben Sie auch für die Menschen- und Freiheitsrechte, die in allen Teilen der Welt erkämpft werden müssen."
Die RIAS Berlin-Kommission wurde am 20.05.1991 von US-Präsident George Bush Senior und Bundeskanzler Helmut Kohl initiiert. Durch die Vergabe des jährlichen Radio-, TV- und Neue-Medien-Preises sowie durch Produktionszuschüsse unterstützt die RIAS Berlin-Kommission Hörfunk- und Fernsehsendungen, die in besonderem Maße zur deutsch-amerikanischen Verständigung beitragen. Staatsminister Bernd Neumann und der amerikanische Botschafter Philip D. Murphy sind Ehrenvorsitzende der RIAS Berlin-Kommission.
Mit dem jeweils ersten Preis werden folgende Fernseh- und Hörfunkproduktionen ausgezeichnet: Den Fernsehpreis erhalten Claus Kleber und Angela Andersen für die ZDF-Fernsehdokumentation "Die Bombe". Der Radiopreis 2010 geht an Marion Fuchs vom Bayerischen Rundfunk für ihre Sendung "Wie die amerikanische Kleinstadt Wilmington der Wirtschaftskrise trotzt". Mit dem Neue-Medien-Preis wird die Deutsche Welle-Produktion "Eingemauert – Walled In" von Christoph Lanz und Max Hofmann ausgezeichnet.
Informationen, auch zu den weiteren Preisträgern, unter: www.riasberlin.de
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Deutsche Köche begeistern Ungarn |
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Freitag, 28. Mai 2010 |
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Schwere Kost in Ungarn: Die gastronomische Szene wird von einem deutschen Restaurant-Team angeführt. Bei der Neuauflage des gastronomischen Führers "Étterem kalauz 2010" führt das Chateau Visz (am Balaton gelegen) mit 16 Punkten vor dem Costes aus Budapest. Pikant dabei ist, daß in anderen Führern immer wieder bislang verhindert wurde, daß die gute Küche eine ausreichende Würdigung erfährt. Doch jetzt war die Meinung in der Szene doch zu überdeutlich als daß neuerlich hier eine "Verheimlichung" der deutschen Küche möglich gewesen wäre. Und in der Tat ist diese Entwicklung nicht verwunderlich, hatte man doch zum Start des Hotels und Restaurants den bekannten Sterne-Koch Erik Schröter engagiert. Wir haben bereits berichtet. Er hatte schon für Bundeskanzerlin Angela Merkel und zahlreiche andere Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft gekocht und beste Erfahrungen für das Projekt in der Abgeschiedenheit des Balatons mitgebracht. So war es nur eine Frage der Zeit, bis internationale Fachkreise auf das Chateau Visz aufmerksam wurden. Aber immerhin hat man sich damit beholfen, daß das Costes jetzt auf Platz zwei mit 15,5 Punkten ist und so doch noch die ungarische Ehre gerettet ist.
Die weiteren Plätze belegen:
Csalogány26 Vendéglő, Onyx Étterem, Bábel Delicate Restaurant, Alabárdos Étterem, Enoteca Corso Étterem, Fausto's Étterem, Arany Kaviár, Aranyszarvas Bisztró, Bock Bistró, Fuji Japán Étterem.
Mittlerweile wird das Chateau Visz indessen von Stefan Gebhardt geleitet, der schon mit Erik Schröter gemeinsam im Chateau kochte und damit eine entsprechende Kontinuität möglich ist. Schröter leitet jetzt die Küche des Restaurants "Viva" in Oberwil, unweit von Basel in der Schweiz.
Um all die kulinarischen Genüsse der ungarischen und internationalen Küche erleben zu können, wurde der gastronomische Führer (ISSN-Nr. 2061-8289) mit englischen Erläuterungen versehen.
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Telefonische Anlaufstelle |
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Freitag, 28. Mai 2010 |
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Die Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, Christine Bergmann, hat eine telefonische Anlaufstelle für Opfer und Betroffene eingerichet.
Unter der Rufnummer
0800 2255530 0800 2255530
können Betroffene ihre Anliegen und Botschaften an die Beauftragte richten. Bislang war lediglich eine schriftliche Kontakaufnahme möglich.
Die wissenschaftliche Dokumentation und Aufarbeitung übernimmt Professor Jörg M. Fegert, der Ärztliche Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie / Psychotherapie der Universität Ulm.
Ein Beirat von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis unterstützt die Arbeit.
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Internationaler Austausch über Gesundheit |
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Mittwoch, 19. Mai 2010 |
„Die Gesundheit ist das höchste Gut eines jeden Menschen. Sie ist Voraussetzung für eine hohe Lebensqualität der Menschen und hat daher für die Landesregierung eine hohe Priorität. Gesundheit ist neben Bildung außerdem die wichtigste strategische Ressource und entscheidend für die innovative Kompetenz und die Erwerbsquote einer Volkswirtschaft. Die Konzentration auf eine verbesserte Behandlung entstandener Krankheiten allein reicht nicht mehr aus. Mit der ‚Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg’ greifen wir diese Zusammenhänge auf und beschreiben den Rahmen für eine gesundheitsfördernde Gesamtpolitik“, sagte der Amtschef im Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren, Thomas Halder, am Mittwoch (19.5.) beim Internationalen Austausch über die Gesundheit der Bevölkerung.
Vor Vertretern aus Frankreich, dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland, Ungarn sowie aus Deutschland sagte Halder in Stuttgart: „Investitionen in die Gesundheit der Bevölkerung sind – neben dem positiven Effekt für den Einzelnen – auch Investitionen in unsere Volkswirtschaft.“ Die Gesundheit der Bevölkerung sei der entscheidende Faktor für persönliches Einkommen und das Wirtschaftswachstum. Untersuchungen in zehn industrialisierten Ländern hätten gezeigt, dass eine Verbesserung des Gesundheitszustandes über die vergangenen 100 bis 125 Jahre das Wachstum um 30 bis 40 Prozent erhöht habe. Außerdem zeige eine Studie der WHO: Die Absenkung der Sterberate durch Herzkreislauferkrankungen bei Personen, die im Berufsleben stehen, um zehn Prozent bewirke eine Erhöhung des Wirtschaftswachstums um ein Prozent. „Wir müssen uns fragen, wie wir das Potential, das in der Gesundheit steckt, besser als bisher für den Einzelnen, unsere Bevölkerung und für Baden-Württemberg nutzen können. Mit der Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg setzen wir verstärkt auf Prävention und Gesundheitsförderung, die als gleichwertige Säulen des Gesundheitswesens neben Behandlung, Rehabilitation und Pflege etabliert werden sollen“, erläuterte Halder.
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Großübung der Luftwaffe |
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Mittwoch, 19. Mai 2010 |
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Das Luftwaffenamt informiert, dass die Luftwaffe in der Zeit von 17. Juni bis 01. Juli 2010 die multinationale Großübung Electronic Warfare Live Training Exercise (ELITE) 2010 im Luftraum über Bayern und Baden-Württemberg durchführt.
Übungsflüge finden jeweils von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 08:00 bis 18:30 Uhr sowie freitags von 08:00 bis 14:00 Uhr statt. Rund 1.700 Soldaten werden dazu auf den baden-württembergischen Truppenübungsplatz Heuberg in der Nähe von Meßstetten verlegen. Das Luftwaffenamt bittet um verständnis für möglicherweise auftretende Belastungen durch den Fluglärm.
Beschwerden werden über das kostenfreie Bürgertelefon: 0800 – 8620 730 der Luftwaffe oder schriftlich an das Luftwaffenamt, Abteilung Flugbetrieb in der Bundeswehr, Luftwaffenkaserne Wahn 501/ 11, Postfach 90 61 10, 51127 Köln oder per Fax: 02203 – 908 – 2776, angenommen.
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Frankfurt: A 380 zu besichtigen |
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Dienstag, 18. Mai 2010 |
Am 19. Mai kommt die A380 wieder nach Frankfurt.
Flughafenbetreiber Fraport erwartet Überflug und Landung des
Super-Airbus gegen 16 Uhr. Die Besucherterrasse ist natürlich
geöffnet. Nach der Landung wird die erste A380 der Lufthansa-Flotte
von der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth im Rahmen einer
Feierstunde im A380-Hangar auf den Namen "Frankfurt am Main" getauft.
Besucherinnen und Besucher des Airports können den Megaliner
übrigens am 27. Mai noch einmal in Augenschein nehmen. Von 14:00 bis
19:30 Uhr steht die Maschine zu einem Abfertigungstest an einer
Gebäudeposition, die von der Besucherterrasse gut einzusehen ist. Auf
den Flughafenrundfahrten wird Besuchern eine noch direktere
Vorfeldperspektive auf den Megaliner geboten.
Der offizielle Erstflug der Lufthansa A380 findet am 6. Juni
statt. Gegen 20:30 Uhr wird der Airbus mit der deutschen
Nationalmannschaft an Bord zur Fußball-WM nach Johannesburg
(Südafrika) starten. Wer die Fußballer gebührend verabschieden
möchte, kann dies ebenfalls von der Besucherterrasse aus tun.
Winkehände in den deutschen Nationalfarben werden gratis verteilt.
An allen drei Terminen lädt Flughafenbetreiber Fraport zu
besonderen Aktionen für die ganze Familie ein. Kinder im Alter bis
einschließlich 15 Jahre genießen freien Eintritt zur Besucherterrasse
und nehmen kostenlos an Einzelrundfahrten teil. Für die kleinsten
Gäste gibt es ein Kinderschminken besonderer Art: Mini-A380 und
andere zauberhafte Motive lassen Kinderaugen leuchten. Groß und Klein
werden sich über ein weiteres Programmhighlight auf der
Besucherterrasse freuen: Dort erhält jeder Gast zur Erinnerung ein
Gratis-Porträtfoto.
Am 6. Juni werden am Rundfahrtenschalter in der Airport City Mall
Frankfurt (Terminal 1) außergewöhnliche Flughafen-Erlebnisse verlost.
Hauptgewinne sind Fahrten im A380-Schlepper und im
Follow-me-Fahrzeug. Weiterhin gibt es attraktive
Airport-Shopping-Aktionen, unter anderem mit Live-Musik und
Gewinnspielen.
Flughafen FRA - von Anfang an bestens gerüstet
Die A380 war in der Vergangenheit schon häufig zu Gast in
Frankfurt. Das internationale Luftverkehrsdrehkreuz galt weltweit als
erster Airport mit A380-fähiger Infrastruktur. Die Detailplanungen
für die Einführung des neuen Fluggeräts mit bislang ungekannten
Dimensionen hatten am Flughafen Frankfurt bereits im Jahr 2004
begonnen. Schon ein Jahr später hatte Flughafenbetreiber Fraport am
Terminal 2 die erste Gebäudeposition für die Abfertigung des
Super-Airbus ertüchtigt.
Am 29. Oktober 2005 schließlich landete Airbus mit einem
Prototypen der neuen Flugzeuggeneration erstmals auf einem
Verkehrsflughafen - die Wahl war auf Frankfurt gefallen. Hier, so der
Flugzeugbauer damals, finde man ausnahmslos alle Voraussetzungen für
einen aussagekräftigen und erfolgversprechenden Testlauf unter realen
Bedingungen.
Die A380 absolvierte am Flughafen Frankfurt umfangreiche
Abfertigungstests. Erstmals wurde überhaupt das Andocken einer
Fluggastbrücke an das obere Deck des Doppelstöckers erprobt. Nachts
fanden wichtige Schlepptests zur Messung von Auswirkungen der A380
auf das Instrumentenlandesystem des Airports statt. Nach dem äußerst
erfolgreichen Abschluss der Flughafentests machte Fraport 2006 an den
beiden Terminals weitere fünf Gebäudepositionen fit für die A380.
Im März 2007 war Frankfurt internationales Drehkreuz der
sogenannten Maturity Flights. Die voll besetzten Testflüge führten
den Flugzeugriesen von hier aus nach New York, Washington, Hong Kong
und München. In erneuten Boardingtests wies der Frankfurter Airport
erfolgreich eine Bodenumkehrzeit von 90 Minuten nach. Im gleichen
Jahr noch begann man am Standort FRA mit der Realisierung der
Wartungshalle für die A380 sowie mit dem Bau des C/D-Riegels, einem
Verbindungsbauwerk zwischen den beiden Passagiergebäuden, das sich
architektonisch an den speziellen Abfertigungsbedürfnissen des
Megaliners orientiert. Seither wurde außerdem der Flugsteig B so
umgestaltet, dass auch hier die Abfertigung der A380 möglich ist.
Insgesamt stehen am Flughafen Frankfurt zehn Gebäudepositionen für
die A380 zur Verfügung. Fünf Außenpositionen auf dem Flughafengelände
kommen hinzu. Mit der Erweiterung von Halle A des Terminal 1 werden
weitere vier Gebäudepositionen entstehen.
2010 erfolgte die behördliche Abnahme und Freigabe der südlichen
Parallelbahn und der Startbahn West sowie großer Teile der Vor- und
Rollfelder für den Eintritt der A380 in den Regelbetrieb. Die
Nordbahn hatte von Anfang an den behördlichen Anforderungen für die
Nutzung durch den Super-Airbus entsprochen. Im vergangenen April
schließlich überprüfte Fraport in einem finalen Test die seit dem
letzten Besuch in 2007 ertüchtigte Infrastruktur und Gerätschaften.
Nach gut sechsjähriger Planungs- und Realisierungsarbeit begrüßt der
Frankfurt Airport nun, bestens vorbereitet, die erste A380 mit
Heimatbasis FRA.
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Flughafen Zürich: Weniger Passagiere |
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Samstag, 15. Mai 2010 |
Im April 2010 haben 1‘556‘838 Passagiere den Flughafen Zürich benutzt.
Dies entspricht einem Minus von 14.8% gegenüber derselben Periode des
Vorjahres. Grund dafür ist der Vulkanausbruch in Island.
1‘556‘838 Passagiere sind im April 2010 am Flughafen Zürich abgeflogen, angekommen
oder umgestiegen. Gegenüber April 2009 entspricht dies einem Minus von 14.8%. Der
signifikante Rückgang im April ist eine direkte Auswirkung des Vulkanausbruchs in
Island. Die dadurch erforderliche Schliessung grosser Teile des europäischen
Luftraums ab dem 15. April und die Schliessung des Schweizer Luftraums während fast
dreieinhalb Tagen schlagen sich deutlich in den Verkehrszahlen des Berichtsmonats
nieder.
Die Anzahl Lokalpassagiere nahm im April um 11.1% auf 1‘032‘392 ab. Im gleichen
Zeitraum nahm die Anzahl Umsteigepassagiere im Vergleich zur Vorjahresperiode um
21.3% auf 518‘720 ab, was einem Transferanteil von 33.4% entspricht (-2.8
Prozentpunkte gegenüber Vorjahr).
Die Anzahl Flugbewegungen lag im April 2010 mit 19‘392 Bewegungen 10.0% unter
Vorjahr. Die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flug lag mit 98 Fluggästen rund
1.5% unter dem Vorjahresniveau von 99. Der durchschnittliche Sitzladefaktor (SLF)
steht im April bei 71.0% und somit 0.9 Prozentpunkte unter dem Vorjahresmonat.
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