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Reisebranche hilft Haiti E-Mail
Donnerstag, 21. Januar 2010
Jede Unterstützung für das vom verheerenden Erdbeben getroffene Land Haiti ist
hilfreich. Für die Soforthilfe hat der Deutsche ReiseVerband (DRV) daher auf seiner
Homepage www.drv.de einen Link zum "Bündnis Entwicklung Hilft" veröffentlicht. Hier
kann jeder Spender, der die humanitäre Hilfe vor Ort unterstützen möchte, seinen
individuellen finanziellen Beitrag leisten. "Über die kurzfristige Hilfe eines jeden
einzelnen hinaus gilt es, als Branche Projekte zu unterstützen, die den
langfristigen Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur auf Haiti zum Ziel haben -
etwa von Gebäuden, Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern oder Waisenhäusern", betont
Jürgen Marbach, Vorsitzender des Vorstands DRV Hilfe ohne Grenzen. Aus diesem Grund
wird sich der gemeinnützige Verein DRV Hilfe ohne Grenzen mittelfristig an konkreten
Wiederaufbauprojekten auf Haiti beteiligen.

Dabei werden vorrangig - wie bereits infolge des Tsunami - Hilfsprojekte zur
Selbsthilfe unterstützt. Im Rahmen der Hilfeleistungen für zwei der vor fünf Jahren
vom Tsunami stark getroffenen Länder Sri Lanka und Thailand hatte der DRV Hilfe ohne
Grenzen mehrere hunderttausend Euro bereitgestellt. Damit wurde unter anderem der
Wiederaufbau von Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern mitfinanziert.

Über die genauen Projekte, die die Solidaraktion der Reisebranche auf Haiti
unterstützen wird, informiert der Deutsche ReiseVerband in Kürze. Weitere
Informationen über den Zweck des gemeinnützigen Vereins sowie über die bisher
geleistete Aufbauarbeit erfahren Sie unter www.drv-hilfe-ohne-grenzen.de.
 
Tarifverhandlungen ohne Ergebnis E-Mail
Donnerstag, 21. Januar 2010
Erneut ohne Ergebnis ist am heutigen Donnerstag die dritte
Verhandlungsrunde der Gewerkschaften DJV und ver.di mit dem Verband Deutscher
Zeitschriftenverleger (VDZ) zu Ende gegangen. Die unveränderten Forderungen der
Verleger nach Verschlechterungen bei Kernelementen des Manteltarifvertrags −
darunter die Verringerung der Urlaubstage, starke Einsparungen beim Urlaubs- und
Weihnachtsgeld und die Erhöhung der Wochenarbeitszeit − sind für den DJV nicht
akzeptabel.

„Wir können diese Verschlechterungen für die 9.000 Zeitschriften-redakteurinnen und
-redakteure nicht hinnehmen“, so DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring.  „Die
strukturellen Bedingungen sind nicht so schlecht wie von den Zeitschriftenverlegern
vorgeschoben. Die Verleger machen sich die aktuelle Krise zunutze.“ Natürlich gebe
es derzeit, konjunkturell bedingt, geringere Erlöse. „Aber es kann nicht sein, dass
der Redakteursberuf anlässlich dieser Situation dauerhaft abgewertet wird.“  Es gebe
ja schon den Beschäftigungssicherungsvertrag, den der DJV mittrage, den der VDZ aber
nicht anwende.

Vielmehr fordern DJV und ver.di vom VDZ Bewegung:  „Bisher haben wird noch keine
vernünftigen Vorschläge gehört, was unsere Forderungen betrifft - etwa die nach
Anspruch auf bezahlte Qualifizierung und die, Onlinejournalisten in den Tarifvertrag
einzubinden“, so Döhring. Offensichtlich erwarteten die Verleger erst, dass auf ihre
Forderungen eingegangen werde, bevor sie den Positionen der Gewerkschaften Gehör
schenkten. „Das ist nicht hinnehmbar. So kommen wir nicht weiter“, betonte der
Verhandlungsführer.

Als Termin für die vierte Verhandlungsrunde wurde der 15. April in Berlin
vereinbart.



 
Brandenburg mit dem Rad erfahren E-Mail
Donnerstag, 21. Januar 2010
Auf der Urlaubsmesse „Internationale Ausstellung für Caravan, Motor, Touristik" präsentiert sich die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH vom 16.01.-24.01.2010 (Halle 4, Stand 4 E 76) gemeinsam mit den Mitausstellern: BTM Berlin Tourismus-Marketing GmbH, Potsdam Tourismus Service, Tourismusverband Spreewald, Tourismus Marketing Uckermark sowie die Stadt Brandenburg an der Havel. Vorgestellt werden die touristischen Angebote, Highlights und neuen Produkte der Saison 2010. Die Messebesucher erwartet an allen Tagen ein moderiertes Programm mit einer Gewinnspielaktion. Dreimal täglich (11, 14, 16 Uhr) werden am Glücksrad attraktive Preise verlost. Zu gewinnen gibt es Hausbooturlaub, Übernachtungsgutscheine , teilweise inklusive Wellnessangebote, Stadtrundfahrten, Eintritt in Museen sowie Freikarten für Tropical Islands.

Ein Hauptthema bestimmt das Tourismusjahr 2010 in Brandenburg: „Radfahren". So knüpft die TMB an die Radkampagne des letzen Jahres an, um damit überregional auf das Radland Brandenburg aufmerksam zu machen. Weitere Themen wie Wassersport und außergewöhnliche Kulturveranstaltungen ergänzen das Portfolio an touristischen Angeboten.

Mit rund 7.000 Kilometern Streckennetz und einer flachen Landschaft bietet Brandenburg ideale Bedingungen zum Radfahren. 17 Radfernwege und 20 regionale Routen führen vorbei an Seen, Flüssen, Kanälen durch das wasserreiche Bundesland. Die meisten Radwege sind „Sterne" zertifiziert. Von deutschlandweit 16 durch den Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) ausgezeichneten Radfernwegen sind neun in Brandenburg. Die „Tour Brandenburg" ist mit 1.111 Kilometern der längste Fernradweg in Deutschland, der durch Naturparks und vorbei an Schlössern und Herrenhäusern führt. Natur und Kultur grenzenlos erleben können Radler auf dem Oder-Neiße-Radweg. Die 282 Kilometer lange Strecke führt entlang der zwei Flüsse Neiße und Oder. Mit Blick auf das Nachbarland Polen kommen die Radler an Städten mit großer Vergangenheit und europäischer Zukunft vorbei. Die Fernradwege Berlin-Usedom und Berlin-Kopenhagen werden zunehmend beliebter und gerne genutzt, um in Brandenburg einen Zwischenstopp einzulegen und die Weite der Landschaft zu genießen.

Nach zehn Jahren feiert die Internationale Bauausstellung (IBA) Fürst Pückler Land 2010 ihr Finaljahr. Mit verschiedenen Projekten hat die IBA dem ehemaligen Braunkohlerevier der Niederlausitz wirtschaftliche, künstlerische und ökologische Impulse gegeben. Die Region entwickelt sich mit 20 Seen und 14.000 Hektar Wasserfläche zum größten zusammen-hängenden Seengebiet Europas. Eine Reise in das Lausitzer Seenland lohnt allerdings schon jetzt. Denn noch kann man auf dem Grund des zukünftigen Ilsesees spazieren gehen oder eine Reise zum Mars starten.
Über 800 Kulturveranstaltungen finden in Brandenburg interessierte Gäste. Die Spreewälder Kahnnächte, der Lausitzer Opernsommer, der Choriner Musiksommer oder die Potsdamer Schlössernacht finden teils Open Air statt und sind durch historische Kulissen sowie weitläufiger Natur auch überregional beliebt.
Brandenburg ist für Wassersportler ein besonders lohnenswertes Reiseziel. Denn mit über 3.000 Seen und 33.000 Kilometern Fließgewässern ist es das binnenwasserreichste Bundesland in Deutschland. Hier können Freizeitkapitäne mit ihren Segelbooten in See stechen und Kanuten das Paddel schwingen. Mehrtägige Touren auf einem Hausboot werden zum Abenteuer, sogar führerscheinfrei. Wer noch mehr Abenteuer sucht, mietet sich ein Floß.

Zu den kulturellen Themen 2010 gehört der 200. Todestag der preußischen Königin Luise. Drei Ausstellungen widmen sich der Königin. So werden beispielsweise im Schloss Paretz die Kleider der Königin gezeigt, im Schloss Charlottenburg und auf der Pfaueninsel stehen ihr Leben und ihre Wirkungsstätte im Fokus.
Die Besucher der „CMT Stuttgart" können sich am Brandenburg-Stand über die gesamte Palette des Urlaubs rund um die Metropole Berlin informieren.

Als Städtereise-Destination wird die Landeshauptstadt Potsdam immer beliebter. Die Welt-erbestadt lässt sich von der Wasserseite aus bestens erkunden. Mit dem Havelschifffahrt, dem Hausboot oder dem Motorboot geht es vorbei an den Schlössern, kunstvoll angelegten Parklandschaften und Kulturstätten, wie dem Theater und der Schiffbauergasse. 2010 konzentriert sich Potsdam mit familienfreundlichen Urlaubsangeboten, Führungen, Veranstaltungen auf die Familie. Potsdams „große Nachbarin" Berlin steht 2010 ganz im Zeichen der Wissenschaft. So feiern die Staatsbibliothek zu Berlin 350 Jahre, die Charité 300 Jahre, die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften 300 Jahre, die Humboldt-Universität 200 Jahre und die Max-Planck-Gesellschaft 100 Jahre Bestehen. Mehr als 150 Veranstaltungen füllen schon heute den Veranstaltungskalender des Themenjahres.

 
Tourismusindustrie kann aufatmen E-Mail
Mittwoch, 20. Januar 2010
Im Jahr 2010 kann die deutsche Tourismusindustrie wieder aufatmen. Denn nach dem Reisebarometer der Commerzbank AG werden die Bundesbürger mit knapp 60,6 Milliarden Euro etwa 1,25 Prozent mehr im Ausland ausgeben. „Es gibt eine Erholung, aber Rekorde sind 2010 und 2011 nicht zu erwarten“, sagte der Tourismusexperte der Bank, Simon Junker, bei der Vorstellung der Studie auf der CMT. Die Ausgaben bewegen sich dann wieder auf dem Niveau des Jahres 2007. „Die Deutschen bleiben Reise-Weltmeister, schauen aber mehr auf den Geldbeutel.“

Junker sagte, die Deutschen planten noch kostenbewusster als im Vorjahr. Die Hitliste der ausländischen Reiseziele führt der Studie zufolge mit elf Prozent weiterhin Spanien an, gefolgt von Österreich, Italien und Frankreich. Unter den Flugzielen auf der Mittelstrecke lagen die Türkei, Ungarn und die mitteleuropäischen Länder in der Gunst der deutschen Urlauber vorne. Der Türkei sprach die Commerzbank AG weiteres Entwicklungspotenzial zu. Sie habe seit 2000 ihren Marktanteil auf fast sechs Prozent verdoppelt. Dagegen könnten Italien und Spanien nicht darauf hoffen, rasch verlorene Marktanteile wieder zurückzugewinnen.

Weiter im Trend liegen Kurz- und Städtereisen. Vor allem wegen des bisher günstigen Wechselkurses waren USA und Großbritannien, insbesondere New York und London, bei den Deutschen beliebt. Im Inland war Berlin der absolute Renner. 2009 hatten die Deutschen verstärkt ihre eigenen Reiseziele entdeckt. Von dem neuen Motto „Seenplatte statt Mittelmeerstrand“ profitierten vor allem Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Das Nachsehen hatten die Schweiz sowie Reiseziele in Asien. Insgesamt hatte die deutsche Tourismusindustrie im vergangenen Jahr erhebliche Blessuren wegzustecken. Vor allem wegen der ausbleibenden Geschäftsreisenden hatte die Branche einen Rückgang von 9,5 Prozent auf 24,6 Milliarden Euro zu verschmerzen, der stärkste Einbruch seit Einführung der Statistik im Jahre 1971. Für dieses Jahr prognostizierte Junkers Kollege, Rainer Guntermann, eine leichte Entspannung. „Auf Grund der verbesserten Ausgangsbedingungen für den Geschäftsreiseverkehr rechnen wir bei den deutschen Reiseeinnahmen mit einem Anstieg von zwei bis drei Prozent auf gut 25 Milliarden Euro.“

 
Busunternehmer wollen Marktanteil halten E-Mail
Mittwoch, 20. Januar 2010
Die Busunternehmer wollen ihren Marktanteil von rund zehn Prozent halten und ausbauen. „15 Millionen Menschen machen in Bussen Städte- und Rundreisen, sogar 23 Millionen unternehmen Tagesfahrten“, sagte der Referent für Touristik des WBO, des Verbandes Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer, Harald Binder, auf der CMT. Etwa 77 Millionen Gäste machen ihren Ausflug mit dem Verein oder Club im Bus. Die Busunternehmer sehen bei Schulklassen, aber vor allem bei den sogenannten Best-Agern noch ein großes Potenzial.

Die 520 Mitglieder der Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) bemühen sich, ständig die Qualität der Reisebusse zu verbessern. So haben bereits 18 Prozent der rund 1200 Mitgliedsbusse die höchste Kategorie mit fünf Sternen, 69 Prozent immerhin vier Sterne und 13 Prozent drei Sterne, sagte der gbk-Vorsitzende Rainer Klink.

Insgesamt begrüßen die Unternehmen Pläne, in ganz Deutschland ein Busfernlinien-Verkehrsnetz aufzubauen. Denn allein auf der Strecke Hamburg-Berlin nutzten bereits 400.000 Gäste im Jahr diese Alternative zur Bahn. Vor allem für mittelständische Unternehmen sei dies eine Chance, sagte Klink. WBO und gbk forderten den Gesetzgeber auf, auch für Reisebusse den reduzierten Satz für die Ökosteuer zu erheben, wie dies schon bei Linienbussen üblich sei. Mit dieser Einsparung könnten die Unternehmen in neue, noch umweltfreundlichere Busse investieren.
 
Tag des offenen Hofes kommt E-Mail
Freitag, 15. Januar 2010
Die deutsche Landwirtschaft lädt alle Verbraucher im Jahr 2010 zu einem
Besuch auf den Höfen ein. Beim "Tag des offenen Hofes" werden an den
Wochenenden in den Sommermonaten bundesweit die Hoftore geöffnet, um den
"hautnahen" Dialog mit den Verbrauchern zu führen und über die Leistungen
der Landwirtschaft für Gesellschaft und Umwelt zu informieren.

"Wir freuen uns, dass wir 2010 neben der bundesweiten Zentralveranstaltung
im Mai auch zu einer Eröffnungsfeier im April in Berlin einladen können",
erklärte Gunther Hiestand, Vorsitzender des Bundes der Deutschen Landjugend
(BDL). "Bei der Eröffnungsfeier wird offiziell der Schlüssel zu den Höfen
an die Verbraucher übergeben.“

Ebenso betonte Gerd Sonnleitner, der Präsident des Deutschen
Bauernverbandes (DBV): „Egal, ob man nach Niedersachsen oder Brandenburg,
ins Saarland oder nach
Mecklenburg-Vorpommern schaut - der "Tag des offenen Hofes" ist längst eine
Institution geworden",.

Zwischen Mai und Oktober öffnen Landwirte und Landwirtinen in der ganzen
Republik ihre Betriebe, um interessierten Besucher einen direkten Einblick
in die Landwirtschaft zu ermöglichen. Der "Tag des offenen Hofes" ist eine
Initiative des Bundes der Deutschen Landjugend, des Deutschen
Bauernverbandes und des Deutschen LandFrauenverbandes und ihrer
Landesverbände.

Bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin wird die Kuh Karla, das
Maskottchen des "Tag des offenen Hofes", als Werbeträger für die Aktion
unterwegs sein und bei verschiedenen Veranstaltungen für die Veranstaltung
werben.

Weitere Informationen erhalten Sie ab April unter www.landjugend.de oder
unter www.bauernverband.de



 
Zürich: Weniger Passagiere auf Flughafen E-Mail
Freitag, 15. Januar 2010
Im Jahr 2009 haben 21.9 Millionen Passagiere den Flughafen
Zürich benutzt. Dies entspricht einem Minus von 0.8% gegenüber dem
Passagieraufkommen von 2008. Der Umsteigeverkehr hat um 3.2% zugenommen
und die durchschnittliche Sitzauslastung erhöhte sich auf 71.6%. 
          
Trotz wirtschaftlich anspruchsvollem Umfeld sind die
Passagierzahlen am Flughafen Zürich nur leicht zurück gegangen. Im Jahr
2009 haben im Vergleich zum Vorjahr 21'926'872 Passagiere den Flughafen
Zürich benutzt, was einem Rückgang von 0.8% entspricht.

Die Zahl der Lokalpassagiere nahm im vergangenen Jahr um 3.0% auf 13.8
Mio. ab. Swiss transportierte am meisten Lokalpassagiere und legte im
Jahresvergleich um 0.3% zu. Der Anteil der Low Cost Passagiere erhöhte
sich leicht von 10.2% auf 10.3%.

Die Umsteigepassagiere am Flughafen Zürich nahmen für das Jahr 2009 um
3.2% auf 8.0 Mio. zu, was auf eine weitere Stärkung des Hubs Zürich
hinweist. Rund 90% des Umsteigeverkehrs wird von der Swiss abgewickelt.
Der Transferanteil der Passagiere steigerte sich von 35.2% im Jahr 2008
auf 36.6% im Jahr 2009.

Die durchschnittliche Sitzauslastung hat sich im 2009 mitunter auf Grund
des um 2.2% gesunkenen Sitzangebotes von und nach Zürich um einen
Prozentpunkt auf 71.6% verbessert. Die Anzahl Passagiere pro Flug
erhöhte sich von 95 auf 98.

Weniger Flugbewegungen und Fracht
Im vergangenen Jahr fanden 262'121 Bewegungen statt, womit die Anzahl
der Flugbewegungen 4.7% unter dem Vorjahreswert liegt. Der
Verkehrsanteil der Swiss beträgt derzeit 55.8%, gefolgt von Air Berlin
(5.4%), Lufthansa (5.2%) sowie British Airways (2.9%).

Das Frachtvolumen nahm im Jahr 2009 um 11.2% gegenüber 2008 ab. Im
Berichtsjahr wurden insgesamt 344'000 Tonnen Fracht transportiert.

Starker Dezember
1'726'373 Passagiere sind im Dezember 2009 am Flughafen Zürich
abgeflogen, angekommen oder umgestiegen. Gegenüber Dezember 2008
entspricht dies einem Plus von 7.2%. Die Zahl der Lokalpassagiere nahm
im Dezember 2009 um 6.5% auf 1'045'798 zu, die Anzahl Umsteigepassagiere
um 8.1% auf 673'752. Die Anzahl Flugbewegungen lag im Dezember 2009 mit
20'430 0.8% über dem Vorjahresmonat. Ein Plus von 22% im Dezember weist
beim Frachtvolumen klar auf eine Erholung hin.


 
Tour de Ländle als "Bädertour" E-Mail
Freitag, 15. Januar 2010
Das Motto der Tour de Ländle 2010 „Bädertour“ lädt zum Baden und Wohlfühlen
ein. Auf der Bädertour haben die Teilnehmer in fast allen Etappenorten die
Möglichkeit abzutauchen und Energie für die kommende Etappe nachzutanken.
Die von SWR und EnBW veranstaltete Radtour startet am 31. Juli in
Baden-Baden. Von dort aus führt sie nach Bad Schönborn, Bad Liebenzell,
Baiersbronn, Bad Dürrheim, Titisee-Neustadt und Badenweiler, bevor sie am 6.
August in Bad Säckingen endet. Die Tour de Ländle ist dieses Jahr sieben
Etappen und 485 Kilometer lang. Dauerteilnehmer können sich ab sofort für
das Radereignis anmelden.

Zum Partyprogramm rund um die 23. Tour de Ländle sind ausdrücklich alle
Radsport-, Kultur und Feierbegeisterten eingeladen. Ein Highlight wird die
Auftaktveranstaltung mit der Fernsehsendung „Fröhlicher Feierabend“ am
Vorabend der Tour (30.7.) in Baden-Baden. Wer das Gemeinschaftserlebnis der
Tour de Ländle und Baden-Württembergs wunderschöne Heimat vom Sattel aus
miterleben möchte, der sollte sich ab sofort anmelden. Möglich ist das
unter: www.enbw.com/tour. Die Anmeldung ist dieses Jahr erstmals
Voraussetzung für die Teilnahme an der Tour de Ländle. Ab sofort können
Dauerteilnehmer auswählen: Ob Unterbringung in der Gemeinschaftsunterkunft,
auf dem Zeltplatz oder im Hotel, für fast alle Wünsche gibt es ein passendes
Angebot. Ab Mai 2010 werden die Tagestickets vergeben.

Neben dem neuen Anmeldemodus gibt es aufgrund der Wünsche und Anregungen der
Teilnehmer folgende Neuerungen:
*        Kürzung der Tour auf sieben Etappen; eine Woche Urlaub reicht für
die Teilnahme aus
*        Leicht gekürzte Tagesetappen
*        Wellness- und Partyprogramm in den Etappenorten
*        Maximal 2.000 Teilnehmer pro Etappe, kleineres und geschlossenes
Feld
*        Verbindliche Buchung für alle Teilnehmer
*        Neues Familienangebot
*        Zusätzliche Unfallversicherung für alle Teilnehmer
*        Spezielle Themen- und Mottotage
*        Ab 16. Januar 2010 sind die verschiedenen Pakete für die
Dauerteilnehmer buchbar unter: www.enbw.com/tour. Anmeldebroschüren gibt es
in den Etappenorten, den SWR-Studios und bei allen Shimano Service-Centern.
*        Ab Mai 2010 werden die Kontingente für die Tageseinsteiger vergeben

 
Neuer Beirat für Hotelverband E-Mail
Freitag, 15. Januar 2010
Der Vorstand des Hotelverbandes Deutschland (IHA) hat
Wolfgang M. Neumann, CEO der Arabella Hospitality Group, auf seiner Sitzung am
Donnerstag anlässlich der Frankfurter Messe Heimtextil in den Beirat berufen. Der
österreichische Chef der in München ansässigen Hotelgruppe vervollständigt das
höchste Beschlussorgan des Hotelverbandes, in das die IHA-Mitgliederversammlung im
Jahr 2008 bereits 16 Mitglieder direkt gewählt hatte und fünf weitere
Branchenvertreter aus Reihen der Markenhotellerie berufen wurden.

"Im Beirat des Hotelverbandes sind Vertreter der Privat-, Kooperations- und
Kettenhotellerie in Deutschland gleichermaßen repräsentiert. Unser oberstes
Entscheidungsgremium erfährt durch die Mitwirkung eines international so
profilierten Hoteliers und Unternehmensführers wie Neumann eine weitere prominente
Verstärkung", freut sich Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes, auf eine
vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Wolfgang M. Neumann übernahm zum 15. April 2009 den Vorsitz der Geschäftsführung der
Arabella Hospitality GmbH & Co. KG von dem überraschend verstorbenen Firmeninhaber
Stefan Schörghuber und vertritt den Geschäftsbereich Hotel im Vorstand der
Schörghuber Stiftung & Co. Holding KG. Nach seiner Ausbildung am renommierten
Institute for Tourism and Hotelmanagement an der Tourismusschule Kleßheim in
Salzburg trat Wolfgang M. Neumann 1984 in die Dienste der Hilton Hotelgruppe. Nach
ersten Managementstationen in New York, London und Brüssel wurde er 1996 General
Manager des Hilton Paris. 1998 wechselte er als Opening General Manager nach
Frankfurt, ehe er dort 1999 zum Vice President von Hilton Western & Northern Europe
berufen wurde. Nach weiteren länderübergreifenden Führungsfunktionen als Senior Vice
President von Hilton Nordic in Stockholm und President von Hilton United Kingdom and
Ireland in London wurde Neumann 2005 zum President von Hilton Europe ernannt.
 
Wieder mehr Fluggäste E-Mail
Freitag, 15. Januar 2010
Die Verkehrszahlen am Frankfurter
Flughafen haben auch im Dezember den Erholungskurs der letzten Monate
fortgesetzt, mittlerweile verzeichnen fast alle Sparten Zuwächse. So
bedeuten gut 3,8 Millionen Passagiere im Vergleich zum Vorjahresmonat
ein Plus von 2,3 Prozent. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender
der Fraport AG, zeigte sich erfreut: "Dies ist trotz schwieriger
Witterungsbedingungen und zahlreicher Flugausfälle vor Weihnachten
der erste Anstieg des Passagieraufkommens an unserem Heimatstandort
seit Mai 2008. Damit haben wir die Talsohle im Luftverkehrsbusiness
endgültig hinter uns gelassen."

   Wachstumstreiber für das Passagegeschäft war einmal mehr der
Interkontinentalverkehr, der mit einem Plus von 6,3 Prozent eine seit
Jahren nicht mehr gekannte Dynamik entwickelte.

   Auch beim Luftfrachtumschlag geht der Trend weiter nach oben.
Nahezu alle Verkehrsgebiete konnten im vergangenen Monat mit einem
zweistelligen Wachstum abschneiden. "Knapp 174.000 Tonnen Fracht
stehen im Vergleich zum Dezember 2008 für einen signifikanten Zuwachs
von 29,1 Prozent und übertreffen das Novemberplus von sieben Prozent
um mehr als das Vierfache", so Schulte weiter. Am 13. Dezember habe
der Airport mit 8.429 Tonnen das zweithöchste jemals erzielte
Tagesaufkommen verzeichnen können. Noch mehr Fracht - nämlich 8.477
Tonnen - sei am Flughafen Frankfurt nur am 17. September 2006
verladen worden.

   Die Dezemberzahlen trugen auch zur weiteren Stabilisierung der
Jahresentwicklung bei. Von Januar bis Dezember nutzten mehr als 50
Millionen Passagiere den Frankfurter Flughafen. "Mit einem
Jahresminus von noch 4,7 Prozent schneidet die Passage besser ab, als
ursprünglich zu erwarten war", erklärte Schulte. Noch im Oktober
hatte das Prognoseminus bei fünf bis sechs Prozent gelegen.

   Dennoch brachte das Jahr 2009 Fraport insgesamt rückläufige
Verkehrszahlen. So sank das Luftfrachtaufkommen um 10,1 Prozent auf
1,8 Millionen Tonnen.

   Die Luftpostmenge reduzierte sich um ein kalkuliertes Minus von
11,3 Prozent auf gut 80.000 Tonnen. Die Flugbewegungen gingen um 4,7
Prozent zurück auf etwa 463.000 und die Höchststartgewichte
verringerten sich um 4,2 Prozent auf 27,2 Millionen Tonnen. "Der im
Dezember erneut bestätigte eindeutige Aufwärtstrend von Passage und
Fracht lässt uns allerdings optimistisch ins Jahr 2010 starten",
erklärte der Fraport-Chef.

   Zuwächse gab es im Dezember am Standort Frankfurt neben Passagier-
und Frachtaufkommen auch bei der Luftpost (plus 0,7 Prozent auf über
9.400 Tonnen)sowie bei der Summe der Höchststartgewichte (plus 1,4
Prozent auf rund 2,2 Millionen Tonnen). Rückläufig entwickelte sich
aufgrund der Wetterverhältnisse lediglich die Zahl der Flugbewegungen
(minus 0,9 Prozent auf knapp 36.000).

   Konzernweit begrüßte Fraport an den fünf als Mehrheitsbeteiligung
ausgewiesenen Flughäfen im  Dezember etwa 5,1 Millionen Fluggäste
(plus 4,3 Prozent). Das Cargo-Aufkommen belief sich in Frankfurt,
Antalya, Lima, Burgas und Varna auf annähernd 205.000 Tonnen (plus
24,4 Prozent).

   Die Zahl der Flugbewegungen nahm an diesen Standorten um drei
Prozent zu und stieg auf gut 50.000.

   Das Gesamtjahr schließt der Konzern mit einem angesichts der
allgemeinen Wirtschaftslage leichten Passagierminus von 2,6 Prozent
(rund 73,7 Millionen Fluggäste) sowie mit einem Rückgang des
Cargo-Umschlags auf 2,1 Millionen Tonnen (minus 9,7 Prozent) ab.
 
Disput um Berliner Zeitung E-Mail
Freitag, 15. Januar 2010
Der Deutsche Journalisten-Verband hat sich hinter die Redaktion
der Berliner Zeitung in ihrem Bemühen um den Erhalt der redaktionellen
Eigenständigkeit des Blattes gestellt. Der DJV unterstützt daher den Offenen Brief
der Redaktion an den publizistischen Beirat des Verlags M. DuMont Schauberg und die
Chefredaktion der Zeitung. Darin wird unter anderem gefordert, "an den bewährten
Strukturen festzuhalten und sie zu sichern". DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken
machte deutlich, dass mögliche Bildungen von Redaktionspools für Politik und
Wirtschaft innerhalb der Verlagsgruppe zulasten von redaktionellen Arbeitsplätzen,
Aufträgen von Freien und der Meinungsvielfalt gingen. Schon die bereits vollzogene
Zusammenlegung der Wissenschafts- und Medienseiten von Berliner Zeitung und
Frankfurter Rundschau sei negativ und habe die redaktionelle Eigenständigkeit der
Blätter beeinträchtigt, die im Redaktionsstatut der Berliner Zeitung garantiert sei.

Konken nannte es "eine Horrorvision, wenn die Wirtschafts- und
Politikberichterstattung von Berliner Zeitung, Frankfurter Rundschau, Kölner
Stadtanzeiger und Mitteldeutscher Zeitung künftig von einem zentralen Redaktionspool
kommen würde. Das wäre nicht mehr Qualitätsjournalismus, sondern redaktioneller
Einheitsbrei, den die Leser nicht akzeptieren." Auch in der überregionalen
Berichterstattung müssten die Zeitungen der Verlagsgruppe M. DuMont Schauberg den
regionalen Besonderheiten, Leserwünschen und Lesergewohnheiten in ihrem jeweiligen
Verbreitungsgebiet Rechnung tragen. "Das können nur Journalistinnen und
Journalisten, die ihre Leser kennen und vor Ort recherchieren."

Der DJV-Vorsitzende forderte die Verantwortlichen der Verlagsgruppe auf, mit der
rigiden Sparpolitik des früheren Eigentümers der Berliner Zeitung endlich Schluss zu
machen: "M. DuMont Schauberg sollte nicht als deutsche Ausgabe von Mecom auftreten."





 
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