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Europäische Kulturtage in Karlsruhe |
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Mittwoch, 30. Dezember 2009 |
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Bei der Vorbereitung der 20. Europäischen Kulturtage Karlsruhe vom 17. April bis 8. Mai 2010 setzt die Fächerstadt auf ein Teamwork von Kunst und Wirtschaft. „Budapest + Pécs - Zwischen den Zeiten und Welten“ ist das Thema des diesjährigen Festivals, das sich Bildender Kunst, Theater, Literatur, Musik und der europäischen Politik widmet. Neue Wege gehen die von der Stadt Karlsruhe und dem Badischen Staatstheater veranstalteten Kulturtage mit dem Projekt „Kunst-Unternehmen“. In diesem von zwei Künstlerinnen initiierten Modell setzten junge Künstler aus Ungarn und Deutschland ihre Ideen zu Skulpturen erstmals in Handwerksbetrieben und Unternehmen um. Die jungen Kreativen nutzen Werkstoffe der Betriebe wie Holz, Stahl, Beton oder Gummi. Mit Schweißgerät, Drahtzange oder Säge geben sie ihren Ideen Form und Gestalt und setzen sich dabei auch mit dem Pragmatismus und den Alltagsbedingungen der Produktionsbetriebe auseinander. Im April 2010 ist das kooperative Projekt Kunst-Wirtschaft beendet. Die Ergebnisse sind dann in einer öffentlichen Ausstellung bis zum 18. Juli im Karlsruher Schlosspark zu sehen.
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Kündigungen für AP-Bildjournalisten |
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Dienstag, 29. Dezember 2009 |
Der Deutsche Journalisten-Verband hat die jüngsten Kündigungen
der Pauschalistenverträge von AP-Bildjournalisten kritisiert. Es sei zu befürchten,
so DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken, dass die neuen Eigentümer von AP
Deutschland schlechtere Tarifbedingungen durchsetzen und Personal abbauen wollten.
Konken warf dem AP-Besitzer und ddp-Geschäftsführer Martin Vorderwülbecke Wortbruch
vor, weil er bei der Übernahme von AP beteuert habe, die redaktionellen
Arbeitsplätze zu erhalten und auf Wachstum zu setzen.
Am Heiligabend hatten 10 AP-Fotografen mit Pauschalistenverträgen die
betriebsbedingte Kündigung zum 31. März erhalten. In dem Schreiben kündigten die
Geschäftsführer Vorderwülbecke und Franz Maurer "Gespräche hinsichtlich einer anders
gestalteten Zusammenarbeit" für Januar an. Der DJV-Vorsitzende nannte es "zynisch,
den Kollegen ein Schreiben dieses Inhalts unter den Weihnachtsbaum zu legen". Konken
riet den DJV-Mitgliedern unter den Betroffenen, sich von ihrem DJV-Landesverband
beraten zu lassen. Individuelle Gespräche mit der Geschäftsleitung über eine weitere
Zusammenarbeit zu schlechteren Konditionen sollten die Bildjournalisten unbedingt
vermeiden.
Der DJV-Vorsitzende kritisierte darüber hinaus erneut die unternehmensinterne
Kommunikation bei ddp/AP: "Die Nachricht von den betriebsbedingten Kündigungen kam
ohne Vorankündigung und hat auch bei den Kolleginnen und Kollegen am Desk für
Verunsicherung über ihre eigene berufliche Zukunft geführt. Es kann nicht angehen,
dass die Mitarbeiter eines Kommunikationsunternehmens wichtige Informationen nur
über Dritte erfahren."
Die Geschäftsleitung von ddp/AP war für Nachfragen des DJV nicht erreichbar.
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Freier Eintritt: Haus der Geschichte Stuttgart |
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Montag, 21. Dezember 2009 |
Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg bietet
freien Eintritt in Dauer- und Wechselausstellung vom 26. Dezember 2009
bis 10. Januar 2010. Im jüngsten Landesmuseum in Stuttgart gibt es viel
Neues zu entdecken: Die Wirtschaftsabteilung der Dauerausstellung ist
gerade komplett erneuert worden, und die aktuelle Sonderausstellung »Ihr
und Wir« zur Integration der Heimatvertriebenen ist erst wenige Wochen alt.
Dr. Thomas Schnabel, Leiter des Hauses der Geschichte, begründet die
Aktion so: »In wirtschaftlichen Krisenzeiten macht das Haus der
Geschichte deutlich: Es gibt starke Kulturangebote, und diese sind für
jeden erschwinglich. Wir hoffen, dass mit unserem Gratis-Eintritt gerade
Familien ins Museum kommen, die ja oft über ein begrenztes Budget verfügen.«
Das Haus der Geschichte ist an Heilig Abend, 24.12., und am 1.
Weihnachtsfeiertag, 25.12., geschlossen. Am 2. Weihnachtsfeiertag,
26.12. ist es von 10-18 Uhr geöffnet. An Silvester, 31.12., sind die
Öffnungszeiten von 10-14 Uhr und an Neujahr, 1.01, von 12-18 Uhr. An den
Heiligen Drei Königen, 6.01. und den anderen Tagen gelten die üblichen
Öffnungszeiten.
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Stipendienausschreibung |
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Donnerstag, 17. Dezember 2009 |
Die Robert Bosch Stiftung lädt 12 Hochschulabsolventen aus Mittel-, Ost- und
Südosteuropa zu einer dreizehnmonatigen Qualifizierung im Kulturmanagement nach
Deutschland ein. Die Stipendiaten übernehmen ab Oktober 2010 die Aufgabe, in
innovativen Projekten die kulturelle Vielfalt der Länder Mittel-, Ost- und
Südosteuropas und insbesondere die junge Kunst- und Kulturszene ihres Landes in
Deutschland zu präsentieren. Sie sind deutschlandweit in Gastinstitutionen (mit
Ausnahme von Berlin) tätig, die Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit im
Bereich Kunst und Kultur haben und ihre Kontakte nach Mittel-, Ost- und Südosteuropa
vertiefen wollen. Fester Bestandteil des Programms sind Fortbildungen zu
Projektplanung, Mitteleinwerbung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie
Verhandlungsführung.
Eine ONLINE-BEWERBUNG ist bis zum 14. MÄRZ 2010 ausschliesslich über
http://www.moe-kulturmanager.de/jetzt-bewerben/ möglich.
PROFIL DER KANDIDATEN
Für das Programm werden Kulturmanager(w/m)gesucht, die ihren Lebensmittelpunkt in
Mittel- und Osteuropa haben und über folgende Qualifikationen verfügen:
* Projekt- oder Berufserfahrung im Kulturbereich
* Kontakte zu der jungen Kunst- und Kulturszene ihres Landes
* gute Deutschkenntnisse
* Hochschulabschluss
* überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft und Selbständigkeit
LEISTUNGEN DER ROBERT BOSCH STIFTUNG
Die Kulturmanager erhalten dreizehn Monate lang ein monatliches Stipendium der
Robert Bosch Stiftung in Höhe von 1000 Euro. Die Reisekosten nach Deutschland und zu
den Fortbildungen werden ebenso übernommen wie die Kosten für eine Kranken-, Unfall-
und Haftpflichtversicherung sowie alle Fortbildungskosten. Auch wird der berufliche
Wiedereinstieg im Heimatland unterstützt.
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Führungswechsel am Flughafen Zürich |
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Donnerstag, 17. Dezember 2009 |
Nach mehr als sieben Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Chief
Operations Officer der Flughafen Zürich AG wechselt Rainer Hiltebrand im
Mai nächsten Jahres zurück in die Airline Branche. Bei der Swiss
International Air Lines übernimmt er die Aufgabe des COO.
Rainer Hiltebrand trat im März 2002 in die Flughafen Zürich AG
ein. Er baute den neu geschaffenen Bereich Operations mit hoher
aviatischer Kompetenz und viel Herzblut auf. Hiltebrand übernahm auch
die Aufgabe als Flugplatzleiter und war Stellvertreter des CEO. Er war
massgeblich für den Aufbau einer flughafenweiten Koordination und
operativen Steuerung, dem Airport Steering, verantwortlich. Dadurch
konnte die Pünktlichkeit am Flughafen Zürich deutlich verbessert werden.
Zahlreiche weitere Meilensteine, welche sich positiv auf den Flughafen
auswirkten, konnten unter seiner Leitung umgesetzt werden. Ab 2008 war
Rainer Hiltebrand verantwortlicher Leiter des Flughafenprojektes im
südindischen Bangalore.
Der Verwaltungsrat und die Kollegen aus der Geschäftsleitung bedauern
den Entscheid von Rainer Hiltebrand das Unternehmen im März 2010 zu
verlassen und danken ihm für seine ausgezeichneten Leistungen. Die Suche
nach seiner Nachfolge wurde in die Wege geleitet.
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Auszeichnungen für Hotels |
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Mittwoch, 16. Dezember 2009 |
Was passiert, wenn 500.000 Urlauber erfolgreich Betten
testen, das Essen verkosten, die Hotelanlage inspizieren, das Unterhaltungsprogramm
unter die Lupe nehmen und ihre Resultate dann der TUI mitteilen? Die Besten der
Besten, die Top 100 der Hotels, werden mit dem TUI Holly Award prämiert. Eine halbe
Million TUI Urlauber haben in der größten Kundenumfrage der Touristikbranche mit
Ihrem Votum Qualität und Service von weltweit rund 10.000 Ferienhotels bewertet und
damit bestimmt, wer sich zu den Besten zählen darf. Erstmalig kamen die Gewinner in
diesem Jahr nicht zu einer zentralen TUI Holly Verleihung, sondern der TUI Holly kam
zu den Gewinnern. Volker Böttcher, CEO der TUI Deutschland, und weitere TUI
Vertreter zeichneten die Gewinnerhotels an verschiedenen Terminen in den
Destinationen Antalya, Hannover, Madrid, Funchal, Athen und zuletzt am 7. Dezember
2009 in Kairo aus.
Zum zweiten Mal wurden auch Sieger in acht verschiedenen Kategorien mit dem TUI
Holly prämiert:
Sieger in der Kategorie "Bestes Hotel Eigenanreise":
Travel Charme Kurhaus Binz auf Rügen, Deutschland
Sieger in der Kategorie "Bestes Hotel westliches Mittelmeer":
Aparthotel Atlantis Park, Teneriffa
Sieger in der Kategorie "Bestes Hotel östliches Mittelmeer":
Hotel Delphin Deluxe Resort, Türkei
Sieger in der Kategorie "Bestes Hotel Fernstrecke":
Hotel Lanka Princess, Sri Lanka
Sieger in der Kategorie "Bester Club":
Club Magic Life Manar Imperial, Tunesien
Sieger in der Kategorie "Bester Newcomer":
Jaz Senator - Kleopatra, Ägypten
TUI Umwelt Champion:
Iberotel Sarigerme Park, Türkei
Sieger in der Kategorie "Bestes TUI Hotel":
Hotel Delphin Deluxe Resort, Türkei
Info: Die Benotung der Hotels erfolgt in einem Gästefragebogen in einer fünfstufigen
Skala, aus der für jedes Hotel ein Durchschnittswert berechnet wird. Ausschlaggebend
für die Verleihung des Hotelpreises ist die Gesamtnote, die das Hotel erhält. Rund
500.000 ausgefüllte Gästefragebögen bildeten die Datenbasis für die Auswertung.
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Auszeichnung für Hochtief in Budapest |
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Mittwoch, 16. Dezember 2009 |
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Das Bürohaus Capital Square in Budapest erhielt auf der diesjährigen Gala des Construction & Investment Journal (CIJ) den Titel „Best Office Development“. Das englischsprachige Immobilienmagazin erscheint in fünf mittel- und osteuropäischen Staaten. Der Preis wird jährlich in zehn verschiedenen Kategorien auf nationaler Ebene von einer Jury aus Immobilienexperten vergeben. Für HOCHTIEF Development Hungary bedeutet dieser Preis eine besondere Anerkennung: Der Immobilienentwickler hatte mit seinem ersten Projekt in Ungarn eine hochwertige und ins Stadtbild passende Immobilien geschaffen, die Nutzern einen breiten Lebensraum und Anrainern ein hochwertiges Umfeld bietet. Das Capital Square überzeugte die zehnköpfige Fachjury durch bauliche Qualität und hochwertige Gebäudetechnik in exklusiver Architektur, seine ausgezeichnete Erreichbarkeit und die Nähe zum Stadtzentrum. Das Bürohaus Capital Square in der Váci út, Ecke Dráva utca wurde Mitte 2009 fertiggestellt und an den Investor, die österreichische Immobiliengesellschaft CA Immo International, übergeben. Für das erste Büroentwicklungsprojekt von HOCHTIEF Development Hungary in Ungarn entschieden sich jetzt auch EXPOL-ID, Tiens Hungary sowie die ungarische Unternehmenstochter der amerikanischen Albemarle Corporation. Letztere richtet dort ein etwa 1 150 Quadratmeter großes Shared Service Center ein und schafft damit neue Arbeitsplätze in Budapest. Von den insgesamt 32 500 Quadratmeter Bruttogrundfläche sind damit nunmehr zirka 45 Prozent vergeben. Jones Lang LaSalle und Cushman & Wakefield vermittelten als gemeinsam beauftragte Agenturen die Mietverträge. Laut Sven Göller, Geschäftsführer von HOCHTIEF Development Hungary, trugen die Vermietungserfolge zur Entscheidung der Fachjury bei: „Der Erfolg einer Immobilie wird nur zu einem Teil an der errichteten Qualität gemessen – es zählen auch die durch Vermietung und Vermarktung erzielten Ergebnisse.“ Die innerhalb von anderthalb Jahren im Capital Square vermieteten 14 000 Quadratmeter seien für den heutigen Budapester Immobilienmarkt eine bedeutende Größenordnung, so Göller. HOCHTIEF Development Hungary ist die ungarische Tochtergesellschaft der HOCHTIEF Projektentwicklung. Das Unternehmen wurde 2005 unter dem Namen HTP Hungária Kft. gegründet. Schwerpunkt der Tätigkeit sind hochwertige Büroimmobilien, die besonderen Ansprüchen genügen. Darüber hinaus ist die Gesellschaft in den Produktmarktsegmenten Retail, Logistik und Hotelimmobilien tätig. HOCHTIEF Development Hungary versteht sich als nachhaltig agierendes Unternehmen, das einen wesentlichen Beitrag zur Stadtentwicklung leistet.
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Weniger Tourismus in Baden-Württemberg |
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Freitag, 4. Dezember 2009 |
Naturerlebnisland Baden-Württemberg, Stauferjahr 2010,
Automobilsommer 2011 – das sind die Projekte und Themen, die im kommenden
Jahr eine maßgebliche Rolle im baden-württembergischen Tourismus spielen
werden. Dies kündigte Landes-Wirtschaftsminister Ernst Pfister auf der
Delegiertenversammlung des Tourismus-Verbandes Baden-Württemberg in
Schwäbisch Hall an.
Pfister, der auch Präsident des Tourismusverbandes und
Aufsichtsratsvorsitzender der Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg
(TMBW) ist, erklärte, dass die TMBW die große Stauferausstellung in den
Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen, die im September 2010 eröffnet wird, zum
Anlass nehmen werde, das Thema Staufer in den Mittelpunkt ihrer
Aktivitäten im Kulturtourismus zu stellen – dies gelte in besonderem Maße
für den italienischen Markt.
Mit großen Schritten kommt nach Pfisters Aussagen das Projekt
Automobilsommer 2011 voran: Aus allen Teilen des Landes meldeten sich
Tourismusorganisationen, Regionen, Kommunen, Museen, Vereine sowie Kultur-
und Forschungseinrichtungen, die bei dem Projekt dabei sein wollten. Für
zusätzlichen Schwung werde der inzwischen ausgeschriebene Ideenwettbewerb
sorgen.
Mit der stärkeren Akzentuierung des Themenkomplexes
Naturerlebnis/Wandern/Biken werde auch eine Anregung der im Auftrag des
Wirtschaftsministeriums erstellten Tourismuskonzeption aufgegriffen,
betonte Pfister. Zudem mache die jüngste FUR-Reiseanalyse deutlich, dass
dieses Thema für Baden-Württemberg besonders relevant sei: Schon heute
erklärten nahezu 20 Prozent aller Baden-Württemberg-Urlauber, dass das
Naturerlebnis für sie ganz obenan stehe – mehr als in jedem anderen
Bundesland.
Der Tourismus-Präsident kündigte in Schwäbisch Hall an, dass der Tourismus
im Südwesten nach 16 Jahren steten Wachstums 2009 erstmals wieder mit einem
Rückgang der Ankunfts- und Übernachtungszahlen rechnen müsse – bis
einschließlich September belaufe sich das Minus auf 2,5 Prozent. Ursächlich
für den Rückgang seien primär die massiven Einbußen in den Regionen, die
stark vom Geschäftstourismus abhängig sind. In den klassischen
Urlaubsregionen des Landes wie dem Bodensee oder Schwarzwald sei die Saison
hingegen sehr gut verlaufen – so habe zum Beispiel der Bodensee Zuwächse
von etwa drei Prozent zu verzeichnen.
Erschwerend, so Pfister komme für Baden-Württemberg der
überdurchschnittlich hohe Anteil an ausländischen Besuchern hinzu, bei
denen die Rückgänge derzeit – bundesweit – besonders hoch sind.
Andreas Braun, Geschäftsführer der TMBW, warnte vor finanziellen
Einschnitten bei der Tourismusförderung. Zwar könne und wolle der Tourismus
nicht die Augen vor den Haushaltsnöten der Landesregierung verschließen,
insgesamt seien Kürzungen beim Tourismus aber das falsche Signal –
insbesondere angesichts der finanziellen Ausstattung konkurrierender
Regionen wie Bayern oder Südtirol.
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Donaustrategie im Internet |
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Montag, 30. November 2009 |
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Die Donaustrategie ist in der EU Politik ein wichtiger Arbeitsbereich. Um hier möglichst viel Transparenz für die Bürger entlang der Donau zu erreichen wurde jetzt die Site http://www.donaustrategie.info online gestellt. Alle Beteiligten sind zur Teilnahme eingeladen über dieses Portal für Transparenz zu sorgen.
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Internet: Weihnachtsgeschichte |
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Montag, 30. November 2009 |
Zusammen mit dem Schriftsteller und Drehbuchautor David Safier („Mieses Karma“,
„Jesus liebt Mich“, „Berlin, Berlin“) startet das Deutsche Rote Kreuz am 1. Dezember
eine „Wunderbar Wild Wachsende Weihnachtsgeschichte“ im Internet.
Nach dem Wikipedia-Prinzip kann jeder über http://weihnachtsgeschichte.drk.de an der
Rotkreuz-Weihnachts¬geschichte mitschreiben. Jeder kann verfolgen, wie sich der
Inhalt entwickelt und verändert, die Geschichte unerwartete Wendungen nimmt und der
Text wächst. Denn wachsen soll er: Für jedes geschriebene Wort spendet Land Rover 50
Cent an die Auslandshilfe des DRK. Land Rover ist langjähriger Charity Partner des
Roten Kreuzes.
Das erste Kapitel von David Safier ist bereits online. Er wird bis zum Abschluss der
Geschichte am 24. Dezember täglich eine neue Kapitelüberschrift hinzufügen.
„Ich freue mich immer, wenn ich andere Menschen zum Schreiben anstiften kann, und
die Weihnachtsgeschichte des Roten Kreuzes verbindet dies auch noch mit einer
Spendenaktion. Wie kann ich da nicht dabei sein?“, sagt David Safier.
Unter allen Schreibern wird täglich ein Hörbuch von Audible verlost, abwechselnd
„Mieses Karma“ von David Safier, „Die Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens und
„In 80 Tagen um die Welt“ von Jules Verne.
David Safier, 1966 geboren, wurde bekannt durch seine Drehbücher zu TV-Hits wie
„Berlin, Berlin“, „Nikola“ und „Mein Leben und Ich“. Er wurde unter anderem mit dem
Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. David Safier lebt und
arbeitet in Bremen. „Mieses Karma“, sein erster Roman, stand wochenlang auf der
Bestsellerliste. Sein zweiter Roman, „Jesus liebt mich“, steht zur Zeit auf Platz
vier der Taschenbuch-Bestsellerliste. Sein dritter Roman, "Plötzlich Shakespeare",
erscheint am 12.03.2010 bei Kindler.
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AWO: Jugendwettbewerb |
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Montag, 30. November 2009 |
Ab sofort können sich Jugendliche, Schulen, Klassen und Jugendverbände für den bundesweiten Wettbewerb „Ohne Moos nix los“ bewerben. Der Wettbewerb ist ein Beitrag der AWO zum „Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung 2010“.Dieser erstmals stattfindende Wettbewerb ruft junge Menschen auf, sich kritisch und kreativ mit den Zusammenhängen von Konsum, Geld, Schulden und Armut auseinanderzusetzen. Die sozialdemokratische Bundestagsabgeordnete und Vorstandsmitglied der Baden-Badener AWO, Nicolette Kressl, begrüßt den Wettbewerb und ruft zum Mitmachen auf. „Viele Jugendliche kennen das Problem, dass das Taschengeld nicht reicht. Leider geraten auch immer mehr junge Menschen in die Schulden- und Armutsfalle. Der Wettbewerb setzt genau hier an und rückt die finanzielle Bildung von Schülerinnen und Schülern in den Fokus.“ Rund 3 Millionen Haushalte in der Bundesrepublik seien überschuldet - und immer mehr Jugendliche würden in die Schuldenfalle geraten, so die finanzpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. „Unsere Kinder und Jugendlichen sind in einer Gesellschaft mit vielfältigen Konsumangeboten und schwer verständlichen Finanzprodukten oft überfordert.“ Die Anmeldung ist online unter www.awo-schuelerwettbewerb.org möglich, Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2010. Jedes Bundesland bekommt eine eigene Jury. Pro Bundesland soll es neun Preisträger geben, von den Siegerinnen und Siegern der Bundesländer werden in einem feierlichen Festakt Ende des Jahres 2010 die besten drei Beiträge je Altersstufe ausgezeichnet. Wie Nicolette Kressl betont, wird zusätzlich noch je Altersstufe ein Publikumssieger prämiert, der aus der Abstimmung im Internet (awo-schuelerwettbewerb.org) hervorgeht.
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