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Ungarn: Amoklauf an Uni Pecs E-Mail
Donnerstag, 26. November 2009
Ein 23-jähriger Student hat an der Uni Pecs (Ungarn) für ein Blutbad gesorgt. Am Donnerstag war er mit einer Pistole in die Räume der Aula eingedrungen und hat dort geschossen. Bislang gab es einen Toten und vier weitere Personen wurden verletzt. Der Schütze wurde festgenommen.
 
DWC: Wirtschaft praktisch erleben E-Mail
Donnerstag, 26. November 2009

Die Wege im Deutschen Wirtschaftslub Budapest (DWC) sind kurz. So kurz, daß der Club mit diesem Konzept seit fast 20 Jahren damit Erfolg hat. Und genau das ist das Geheimnis des Erfolges des rührigen Vereins, der sich immer monatlich im Kempinski zu seinen Arbeitstreffen verabredet (mit Sektion in Győr). Wer also auf kurzem Wege erfolgreich sich über Geschäfte, Personal oder andere Dinge austauschen möchte, sollte diesen Club besuchen. Eines ist dabei klar, die Mitglieder aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz und natürlich Ungarn haben ein vielfältiges Netzwerk gegründet, das nicht nur beratend helfen kann, sondern auch hin und wieder sich geschäftlich austauscht. Und in der schwieriger werdenden Zeit des wirtschaftlichen Umbruchs ist es nicht weiter verwunderlich, daß der Zuspruch auch heute noch rege ist und für Begeisterung bis hin zur Politik im In- und Ausland sorgt. Sogar schon Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher sprach schon vor den Mitgliedern. Gestern allerdings ging es weniger um die große Politik, vielmehr stellte der Leiter der Audi-Akademie Ungarn, Alois Kauer, seine Bildungseinrichtung vor. Dabei zeigte er mit ansprechenden Beispielen aus der Praxis viele Möglichkeiten für eine gute Verbindung zwischen Mitarbeitern und Führungskräften, ohne Konflikte, die zu einer Kündigung führen müssen. Und genau das ist ja der Ansatz des DWC, kurze Wege zwischen allen Beteiligten-auch im täglichen Miteinander.

Kontakt: DWC-Vorstandsvorsitzender ist Manfred Bey. Internet: www.dwc.hu   

 

 
Vorarlberg: Benefiz-Versteigerung E-Mail
Mittwoch, 25. November 2009
Der Kunstkreis JiRo-Rheintal veranstaltet am Sonntag dem 06.12.2009, um 16:00 Uhr,
eine Benefizveranstaltung in der "Alten Seifenfabrik" in Lauterach.
Im Zuge der Benefizveranstaltung werden von insgesamt 30 Künstlern aus dem Rheintal
- Österreich/Schweiz - 30 Kunstwerke versteigert.
Der Erlös aus dieser Versteigerung kommt dem "WEISSEN RING" in Österreich und der
Schweiz zugute.

Schirmherr der Veranstaltung:  Bürgermeister Elmar Rhomberg der Marktgemeinde
Lauterach.
 
ZDF: Protest gegen Brender-Entlassung E-Mail
Mittwoch, 25. November 2009
Innerhalb von 24 Stunden haben sich bereits rund 20 000 Menschen an
einer Online-Aktion gegen die Entlassung von ZDF-Chefredakteur
Nikolaus Brender beteiligt. Sie fordern die Mitglieder des
ZDF-Verwaltungsrates auf, die parteipolitische Einflussnahme auf den
Sender zu stoppen und die Zusammenarbeit mit Brender nicht zu
beenden. Die Aktion des Kampagnen-Netzwerkes Campact steht unter dem
Motto "Hände weg von der Pressefreiheit". Am Freitag entscheidet der
ZDF-Verwaltungsrat in Berlin über eine Vertragsverlängerung für
Brender. Der Appell kann hier unterschrieben werden:
http://www.campact.de/eil/home

"Uns Bürgern ist die Pressefreiheit ein wertvolles Gut: Kochs Feldzug
gegen Brender ist für uns nicht nur eine Personalie. Es geht darum,
wie unabhängig die öffentlich-rechtlichen Medien zukünftig noch für
uns über Politik berichten können", so Christoph Bautz,
Geschäftsführer von Campact. "Wenn Politik die Medien kontrolliert
statt Medien die Politik, dann ist das Gift für unsere Demokratie.
Wohin das führen kann, erleben wir in Italien unter Silvio
Berlusconi. Brender zeichnet aus, was für einen guten Journalisten
selbstverständlich sein sollte: Er ist überparteilich, unabhängig und
unbequem. Genau dies scheint Roland Koch nicht zu passen."
 
Bambi für Helmut Kohl E-Mail
Dienstag, 24. November 2009
Er ist einer der größten Staatsmänner in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Helmut Kohl warf als Bundeskanzler 16 Jahre lang seine ganze Energie und sein strategisches Genie in die politische Waagschale. Er diente seinem Land aus Überzeugung und knüpfte freundschaftliche Bande mit der internationalen Staatengemeinschaft. Er trieb die Ostpolitik des "Wandels durch Annäherung" seiner Vorgänger weiter voran und setzte sich vehement für die Stärkung der Europäischen Union ein. Nach dem Mauerfall ergriff Kohl die Gelegenheit, das geteilte Deutschland zu einen. Helmut Kohl erhält den Millennium-BAMBI 2009.

Aus der Begründung der Jury: "Helmut Kohl machte Deutschland das größte Geschenk der Nachkriegszeit: die Deutsche Einheit. Was uns heute als selbstverständlich erscheint, war das Ergebnis eines Balanceakts zwischen diplomatischem Fingerspitzengefühl und politischem Durchsetzungsvermögen. Als die Mauer gefallen war, nutzte Helmut Kohl die Gunst des historischen Augenblicks und legte ein ,Zehn-Punkte-Programm zur Überwindung der Teilung Deutschlands und Europas‘ vor. In den 16 Jahren seiner Kanzlerschaft förderte Helmut Kohl die deutsch-französische Freundschaft und ermöglichte so wesentliche Fortschritte in der europäischen Einigung, wie den Vertrag von Maastricht und die Einführung des Euro."

Helmut Josef Michael Kohl wird am 3. April 1930 in Ludwigshafen am Rhein geboren. Bereits ein Jahr nach Kriegsende tritt er in die neu gegründete CDU ein. Er studiert Rechts-, Sozial- und Staatswissenschaften sowie Geschichte in Frankfurt/Main und Heidelberg und promoviert 1958 zum Dr. phil. Es zeigt sich schnell, dass die Politik seine Berufung ist. Früh übernimmt er Regierungsverantwortung: 1969 als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, ab dem 1. Oktober 1982 als sechster Bundeskanzler der BRD. In seine 16-jährige Amtszeit fällt die deutsche Wiedervereinigung und die politische Neuordnung des europäischen Kontinents.
 
Zufriedenheit mit Hofläden E-Mail
Montag, 23. November 2009
Die Kunden sind mit den Hofläden zufrieden. Dies ist das wichtigste
Ergebnis einer Befragung von Juni bis September 2009 an Kunden von
Hofläden. Die Fördergemeinschaft „Einkaufen auf dem Bauernhof“ beim
Deutschen Bauernverband (DBV) und der Deutsche Landschriftenverlag als
Herausgeber der Fachzeitschrift „Hof Direkt“, unterstützt von der
Landwirtschaftlichen Rentenbank, initiierten diese Hofladenbewertung.

Am 22. November 2009 fand anlässlich der Direktvermarktermesse „Ab Hof“ die
feierliche Ehrung statt. Unter den 160 Teilnehmern mit knapp 20.000
eingesandten Beurteilungskarten wurden die „Top Eleven“ ermittelt. Die „Top
Eleven“-Hofläden sind: Werner und Helga Barthold, 95126 Schwarzenbach a. d.
Saale; Karin Bentz, 74912 Kirchardt; Alexander Bohr, 54298 Welschbillig;
Georg und Monika Büchel, 91242 Ottensoos; Martin Burmann, Pfaffenhofen,
91154 Roth; Reiner und Christina Freund, 35789 Weilmünster-Rohnstadt;
Alexander Holl, 89426 Bergheim-Mödingen; Hans Huber, 84066 Mallersdorf;
Georg Lecheler, 86488 Breitenthal; Josef Schmid, 84097 Herrngiersdorf;
Helmut Schnurrer,
95698 Neualbenreuth.
 
Viele schöne Worte bei Neuauflage des Deutsch-Ungarischen Forums E-Mail
Samstag, 21. November 2009

Viel mehr als schöne Worte gab es nicht zu vermelden bei der Neuauflage des Deutsch-Ungarischen Forums am gestrigen Freitag und heutigen Samstag in Budapest. In den ehrwürdigen Räumen der Andrássy Gyla Universität kamen zahlreiche namhafte Vertreter der Demokratiebewegung von 1989 vorbei um in verschiedenen Foren und Ansprachen die Bedeutung der Beziehungen zwischen Ungarn und Deutschland zu würdigen. Dabei stand nicht nur die historische Bewertung der politischen Situation im Mittelpunkt der Ausführungen sondern auch nunmehr ein Blick in die Zukunft der Veranstaltung - immerhin konnte schon die 19.Auflage begangen werden. Dabei waren die Teilnehmer durchaus bemerkenswert, Ungarn schickte seinen Außenminister Professor Peter Balázs und Deutschland zwei Staatssekretäre (Wulf-Reinhart Born, Werner Hoyer) für den verhinderten Außenminister Guido Westerwelle. Daran konnte der Betrachter zwar die Wertigkeit der Veranstaltung erkennen - da die ungarische Regierung ohne Opposition anwesend war, konnte der Dialog nur begrenzt geführt werden.

Doch den schönen Worten sollen nun durchaus Taten folgen, wie im Plenum nach den Arbeitsgruppen mitgeteilt wurde. Nicht nur die bereits in Vorbereitung befindliche Donaustrategie soll mit Leben gefüllt werden und das nicht nur über die politische Verwaltung sondern durchaus so, daß die Bürger einbezogen sind. Ob es funktionieren wird ist noch offen, ebenso wie die konkrete Umsetzung - aber man ist in Zuversicht bei den Akteuren, durch die Ratspräsidentschaft von Ungarn ab Anfang 2011 hier den Durchbruch zu schaffen mit einem Programm und dann eben dazu mit Inhalten. Daneben war ein weiteres Thema das studieren über die Grenze und damit verbundene Probleme mit Anerkennung der Abschlüsse oder der hohen Studiengebühren. Die Außenpolitik hat in der heutigen Zeit ebenso einen wichtigen Anspruch auf eine Thematisierung, was mit einer weiteren Arbeitsgruppe berücksichtigt wurde. Dabei konnte durchaus für Ungarn eine zentrale Aufgabe zugesprochen werden mit der Nähe zum Balkan und den noch nicht in der EU befindlichen Staaten in der Nachbarschaft, aber ebenso im Hinblick damit verbunden zur Energie oder Umwelt als Frage über die Grenzen hinweg. Und da kann die Donau durchaus ein verbindendes Element in vielen Bereichen sein, war eine der Ergebnisse im Plenum und damit eine gute Grundlage für weitere Annäherung an Deutschland, aber auch die Nachbarländer wie die Slowakei sein wird, mit der es derzeit nicht nur freundliche Worte gibt. Also insgesamt könnte die Veranstaltung durchaus mehr Öffnung für konstruktive Kritik vertragen, auch wenn das angesichts der vielen beteiligten Partner am europäischen Beteiligungs-Forum schwierig erscheint. Deshalb waren die Teilnehmer durchaus zufrieden mit dem Ansatz des konstruktiven Dialogs - und zum Jubiläum im kommenden Jahr wird es sicherlich noch mehr Offenheit geben für die Akteure dieser Veranstaltung, dann zum 20. Deutsch-Ungarischen Forum.  

 
Hilfe für Landwirtschaft in Aussicht E-Mail
Donnerstag, 19. November 2009
Der Deutsche Bauernverband (DBV) bewertet es positiv, dass das
Bundeskabinett auf seiner Klausurtagung in Schloss Meseberg das
Sofortprogramm für die Landwirtschaft schnell auf den Weg bringen will.
Vorgesehen sind insgesamt 750 Millionen Euro zusätzlich in 2010 und 2011
für die Landwirtschaftliche Unfallversicherung, Hilfen für Milchbauern und
Liquiditätshilfedarlehen. Bundesministerin Ilse Aigner stellte heute in
einer Pressekonferenz die Umsetzung des Sofortprogrammes vor.

Der DBV kritisierte jedoch, dass das Grünlandmilchprogramm aufgrund der
langwierigen bürokratischen Abläufe in Brüssel erst spät im Laufe des
Jahres 2010 ausgezahlt werden kann. Nur die Gelder für die
Unfallversicherung können schon Anfang 2010 ausgezahlt werden. Im Sinne der
Milchbauern sollte die Bundesministerin in Brüssel erneut alles versuchen,
um den von der Wirtschafts- und Finanzkrise gebeutelten Milchbauern mit der
vorgesehenen Grünland- und Kuhprämie schnell zu helfen, forderte der DBV.
Der DBV wird nun genau prüfen, ob die jetzt gewählte Förderkonstruktion
allen Milcherzeugern gleichermaßen hilft.
 
Mittelgebirge gemeinsam vermarkten E-Mail
Mittwoch, 18. November 2009
Die deutschen Mittelgebirge haben in der Eifel
den Verein "Neue Deutsche Mittelgebirge" gegründet. Sie wollen gemeinsam
die herausragende Bedeutung der abwechslungsreichen Ferienlandschaften
zwischen Alpen und Küsten stärker ins Bewusstsein heben. Zugleich soll der
Verein Lobbyarbeit betreiben und den Mittelgebirgen mehr Gewicht in
politischen und touristischen Gremien verschaffen.

Gründungsmitglieder sind der Bayerische Wald, die Eifel, das Erzgebirge,
der Hunsrück, der Oberpfälzer Wald, das Sauerland, die Schwäbische Alb, der
Schwarzwald, der Westerwald und das Zittauer Gebirge.

Zu ihrem Vorsitzenden wählten die Vertreter der Mittelgebirge Christopher
Krull, Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH. Als Stellvertreter
wurden Helga Wohlgemuth (Tourismusverband Erzgebirge e.V.), Klaus
Schäfer (Eifel Tourismus Gesellschaft mbH) sowie Michael Braun
(Tourismusverband Ostbayern) bestimmt.

Vereinsvorsitzender Christopher Krull: "Die Mittelgebirge brauchen eine
starke Stimme im Deutschlandtourismus. Wir wollen künftig in der Inlands-
und Auslandswerbung mit ähnlichem Gewicht wie die Städte, die Alpen und die
Küsten auftreten. Gut ein Drittel aller Übernachtungen in Deutschland
entfallen schließlich auf unsere Regionen."

Ziel ist es, bekannte und bisher unbekannte Themen kreativ, innovativ und
selbstbewusst neu zu positionieren.
 
Biosphärenhotels kommen E-Mail
Mittwoch, 18. November 2009
Umweltministerin Tanja Gönner gab heute (18. November 2009) in Stuttgart grünes Licht zur Einführung eines Umweltmanagements unter der Federführung der Stadt Münsingen im Bereich um das Biosphärenreservat Schwäbische Alb. Zehn Hotels und Gaststätten streben gemeinsam die Zertifizierung im europäischen "EMAS-Verfahren" (Eco-Management and Audit Scheme) an. Im Vordergrund stehen dabei die Einsparung und Schonung von natürlichen Umweltressourcen wie Wasser und Energie. Das Gebiet auf der Schwäbischen Alb wurde im Januar 2008 als Biosphärengebiet des Landes Baden-Württemberg eingerichtet und ist seit Mai 2009 als Biosphärenreservat der UNESCO anerkannt. "Im Rahmen eines touristischen Konzepts des Biosphärengebiets soll ein Netzwerk von Partnerbetrieben und Verbänden aufgebaut werde. Im Zuge dessen soll unter anderem der Markenbegriff des "Biosphärenhotels" geschaffen werden, der eine EMAS-Validierung des jeweiligen Betriebes beinhaltet", erklärte die Umweltministerin. Aufgrund der Einbettung von EMAS in das touristische Konzept des Biosphärenreservats habe dieser Konvoi Pilotcharakter für weitere touristische Einrichtungen und andere Betriebe im Bereich des Biosphärengebiets "Schwäbische Alb" oder an anderen Stellen in Baden-Württemberg mit einem ähnlichen überregionalen Bekanntheitsgrad.

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Neuer Tarifvertrag im Flughafen Frankfurt E-Mail
Montag, 16. November 2009
Die Fraport AG hat sich mit den im Betrieb
vertretenen Gewerkschaften ver.di und komba am Sonntagabend über die
Eckpunkte eines neuen Tarifwerks geeinigt. Der Vorsitzende der
Fraport AG, Stefan Schulte, und Fraport-Arbeitsdirektor Herbert
Mai zeigten sich mit dem Verhandlungsergebnis zufrieden. "Wir haben
nach sehr intensiven Gesprächen am Ende ein akzeptables Ergebnis
erzielt", erklärte Schulte. Wichtig sei, dass man einen Streik am
Flughafen Frankfurt abwenden und das gemeinsame Ziel erreichen
konnte, das integrierte Geschäftsmodell fortzuführen. "Damit haben
wir zum einen die Basis für die mittel- und langfristige
Wettbewerbsfähigkeit unserer Bodenverkehrsdienste gelegt. Zum anderen
wird Fraport auch künftig auf dem Vorfeld Top-Services mit einer von
unseren Kunden anerkannt hohen Qualität anbieten", betonte Schulte.

    
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